| DivaLife |
| Geschrieben von Birgit Bauer | |
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Schau mir in die Augen Kleines
...Sagte Humphrey Bogart zu Ingrid Bergmann in Casablanca. Und sah in seinem Trenchcoat so unheimlich männlich aus, als er Ingrid tief in die Augen schaute und sie dahinschmelzen ließ als sie die Ilsa spielte und am Bahnhof in Paris im Regen stand. Der Trenchcoat. Ohne Thomas Burberry hätten wir ihn gar nicht. Dabei ist er ein wirklicher Held für alle Fälle. Er macht Männer zum Helden, wärmt und beschützt Heldinnen und ist flexibel ohne Ende. Der Mantelklassiker passt sich dem Abendkleid genauso gut an wie dem Businesskostüm oder einem schlichten anderen Klassiker. Dem Etuikleid. Man kann ihn kombinieren zur Jeans und wirkt immer angezogen. Nicht viele Kleidungsstücke können das. Der Trenchcoat ist zum Must Have der Schönen avanciert und wird heute in mehr als nur einer Ausführung angeboten. Das klassische, erste Modell, das nur Soldaten bekamen, war aber aus dem strapazierfähigen Gewebe "Garbadine", das Herr Burberry entwickelte 1879 patentieren ließ. Zuerst hieß der Mantel ganz anders. "Schützengrabenmantel" so die wörtliche Übersetzung, denn er wurde zum ersten Mal im 1. Weltkrieg eingesetzt. Als militärischer Begleiter gibt es ihn seither in der uns bekannten Form. Der klassische Trench ist zweireihig geknöpft, er hat Raclanärmel (angeschrägt) und ist klassischerweise Beige. Am Rücken hat der Trenchcoat eine zweite Lage Stoff und zwei Brustklappen, auch "Gun Flaps" genannt, komplettieren das klassische Teil. Erst nach dem Krieg kamen auch die Damen auf den Geschmack des Allrounders. Audrey trug ihn als Holly Golightly in "Frühstück bei Tiffanys" und sah sensationell aus und immer mehr Fashionistas kamen auf den Geschmack. Ich liebe meinen Trench auch heiß und innig. Er ist praktisch und sieht mit Jeans und Cowboystiefeln rustikal aus und stört sich nicht an einem feinen Zwirn. Und am liebsten trage ich Burberry. Was sonst, wenn nicht die Qualität vom Erfinder selbst? Mit Nova Check Schal oder einem Tuch aus der hauseigenen Kollektion gegen Wind und Wetter geschützt, mag ich ihn auch im Winter, denn es gibt ihn sogar mit wirklich warmen Innenleben. Er ist ein treuer Freund und ein noch besserer Begleiter für alle Lebenslagen und meiner wurde sogar schon als Decke genutzt und hat die Zweckentfremdung heil überstanden. Burberry hingegen ist zum Kultlabel geworden, hat die Designer gewechselt, das Sortiment erweitert und sich neu erfunden. Aber eines bleibt. Der Mantel, der Soldaten in den Schützengräben vor Kälte schützte. Einziger Nachteil, Dauerregen übersteht er nicht wirklich gut, dafür aber heiße Dates und heißere Nächte !
Was soll ich sagen? Ich mag meinen Edelzwirn aus London ! Danke Mr. Burberry! |
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