Image

Shopping

pfeil0_bearbeitet-1

Mehr zum Thema

Check In






Passwort vergessen?
Noch kein Benutzerkonto?
Registrieren
Sie sind in: News arrow Mein Blog arrow DivaLife
Extratipp

Eine ungewöhnliche Liebeserklärung zum Valentinstag:

Ladylike: iPhone 4S, ein iPhone-Diary mit Nebenwirkungen

Das schenken Frauenversteher zum Valentinstag: Tipps und Tricks zum Apple Trendsetter iPhone 4S. Eingekleidet in alles, was das Leben prall, kompliziert, spannend und bunt macht. Ladylike: iPhone 4S

Für eure Liebste gibt es je nach Status: eine schmunzelnde Therapie gegen Technophobie mit Heilungschancen. Einen ansteckenden Liebesvirus (auch) zu Apples iPhone-Tausendsassa, der sich auf über 250 Seiten als Lifestyle-Assistent mit Sternchen beweist. Geteilte Äpfelchenfreude beim hemmungslosen Nutzen des iPhone als Überlebenshilfe im Liebes-, Lebens-, Berufs- und Lipstickdschungle. 

Ein Geschenk mit Herzchen, gerne mit Blumen, iPhone:-) und coolem Zubehör: Ladylike: iPhone 4S

Auf den Buchtitel klicken und am 14. als Frauenversteher punkten:-)

 
DivaLife
Geschrieben von Birgit Bauer   
Beitragsinhalt
DivaLife
Männerkosmetik
sportliche Schweinehunde
Luftige Gummiclogs
Wartezimmer
Bin ich Mann?
Kleiner Unterschied
BBQ
LayerLook und Brille
Habla espanol
Weiße Basics
Piraten ahoi
Handicaps
Einmal Waschen und Fönen
Frau sein
Mary Poppins´ Tasche
Isse cremig?
Alles Bio? Logisch!
Monteure und Dessous
Dolce, dolce, dolce
Back again
Mein neuer Lover
Feine Pinkel
Wilde Parties, mondstichig
Italien, Mode und ...
Behütete Momente
Packendes
Kochende Leidenschaft
Laufmaschenqueen
Danke Jonas Hanway
Glamour Queen
Schau mir in die Augen
Jane vs. Grace
Candyshop
Push it Baby
Bag - Office
Beschuhte Hände
Ligne Corolle
Armes Mädchen

Ein Monteur und meine Wäsche

Diese Woche... irgendwann am Vormittag. Ich war noch nicht wirklich in Schale und sah ein wenig zerknautscht aus. Die Nacht war kurz, der Abend lang und entsprechend war der Look. Jogginganzug und die Mähne war etwas aus der Form. Unter uns gesagt, ich sehe am Morgen eher einem Mops ähnlich und habe bestimmt in der Steckdose geschlafen, als daß ich einigermaßen ansprechend aussehe. Und das dachte bestimmt auch der nette Monteur, der meine Wasseruhr im Keller austauschen wollte.

Stand da, in seiner Kluft und sah mich leicht belustigt an. Wahrscheinlich dachte der Kerl, ich wäre eine kleine Hausfrau, die nichts auf sich hält. Falsch gedacht.

Wir gingen also in den Keller, dort wo die Wasseruhr steht. Dort steht auch meine Waschmaschine und mein Trockner. Und dort hängt meine Wäsche. Gerade am Tag vorher hatte ich meine guten Teile aus der Lingerieabteilung gewaschen und vorsichtig zum Trocknen ausgelegt, denn die sind für "gut" und empfindlich. Und so lagen sie da. Ihre Spitzen weit von sich gestreckt, kleine Blumen erblühten im frischen Duft des Waschmittels und die Strumpfhalter hatten ihre gierigen Mäulchen aufgerissen um nach Strümpfen zu schnappen.

Und daneben die Wasseruhr. Und der Monteur. Er kam, sah und stutzte. Ich kam, sah und grinste.

Leicht verwirrt, den Blick ständig zwischen mir und meiner Wäsche pendelnd wechselte er das Teil aus. Vergriff sich nebenbei am Hauptanschluß, während ich lässig und zernknautscht im Türrahmen stand. Wahrscheinlich hat er sich gefragt, wie ich, das total gammelige Etwas in die wunderschöne Spitzenwäsche aus feiner schweizer Baumwolle in pudrigem Rosé passe. Und je mehr er sich das fragte, um so angestrengter war er. Und nein, ich will gar nicht wissen, von was er angestrengt war.

Er beendete seine Arbeit, ich amüsierte mich über seinen roten Kopf. Nervös griff er seine Werkzeuge zusammen, nicht ohne das Ensemble noch einmal genau zu mustern. "Ja, gehört mir!" sagte ich und drehte mich um, um nach oben zu gehen und ihm die Haustüre zu öffnen. Nicht, dass er noch woanders landen würde, als dort wo er hingehörte. Bei seinen Träumen und draußen.

Der Monteur ging, musterte mich kurz und meinte dann: "Jetzt ist wohl alles wieder in Ordnung!" "Schau ma mal!" hielt ich dagegen und sah ihm grinsend hinterher. Dem jungen Kerl, der mit hochrotem Kopf über wahrscheinlich von selbst wandernde Gedanken davon fuhr.

Sieht mans wieder, man muss sowas ja noch nicht mal anziehen, die bloße Vorstellung und eine Rätselaufgabe reichen.


 
< zurück