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Eine ungewöhnliche Liebeserklärung zum Valentinstag:

Ladylike: iPhone 4S, ein iPhone-Diary mit Nebenwirkungen

Das schenken Frauenversteher zum Valentinstag: Tipps und Tricks zum Apple Trendsetter iPhone 4S. Eingekleidet in alles, was das Leben prall, kompliziert, spannend und bunt macht. Ladylike: iPhone 4S

Für eure Liebste gibt es je nach Status: eine schmunzelnde Therapie gegen Technophobie mit Heilungschancen. Einen ansteckenden Liebesvirus (auch) zu Apples iPhone-Tausendsassa, der sich auf über 250 Seiten als Lifestyle-Assistent mit Sternchen beweist. Geteilte Äpfelchenfreude beim hemmungslosen Nutzen des iPhone als Überlebenshilfe im Liebes-, Lebens-, Berufs- und Lipstickdschungle. 

Ein Geschenk mit Herzchen, gerne mit Blumen, iPhone:-) und coolem Zubehör: Ladylike: iPhone 4S

Auf den Buchtitel klicken und am 14. als Frauenversteher punkten:-)

 
DivaLife
Geschrieben von Birgit Bauer   
Beitragsinhalt
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Bag - Office
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Ligne Corolle
Armes Mädchen

Handicaps = Behinderung?

Wer mich kennt weiß, daß mich so leicht nichts aus der Fassung bringen kann. Ausser vielleicht ein unkreatives Outfit oder na ja...hatten wir schon einmal.

Aber, heute habe ich mich so richtig aufgeregt. Ich habe die Absätze in den Boden gerammt und mich fast in einen Bulldozer verwandelt, der alles einfach mal so über den Haufen schiebt. Sprich, die Ansichten einiger "Normaler", einiger "Gesunder" mal ordentlich durchschüttelt. Und hätte ich einen Sandsack gehabt, ich hätte ihn durch die Wand geboxt. In High Heels an den Füsse und zur Not noch im Kostüm und dennoch problemlos und mit der ganzen Power die ich habe.

Ich hörte von einer behinderten Frau. Eine, die wirklich etwas auf dem Kasten hat, etwas tut und schafft. Eine Powerfrau, die wirklich etwas kann. Genau wie ich. Unsere Gemeinsamkeit? Wir haben ein Handicap. Unsere "Macken" sind unterschiedlich und doch gelten wir in unserer Gesellschaft als behindert.

Sie sucht einen Job, eine Aufgabe, sie kann viel und ist gebildet. Und sie bekommt nichts, weil sie ein Handicap hat. Sehr schön oder? (Ironimodus ist an!) Und wie förderlich, weil wenn man ein Mensch mit Handicap ist, shoppt man nicht, man braucht auch kein Essen oder andere Annehmlichkeiten, die ein "normaler" Mensch so hat. Und nein, man will auch keinen Spaß haben. Nie! Und man braucht auch kein Geld, weil man ja sowieso nur zu Hause sitzt.

Es scheint, als würde die Welt die "Kranken" nicht mögen. Ihnen nichts zutrauen. Und das ärgert mich mehr als nur ein bißchen.

Ich weiß, eigentlich gehört so ein Thema nicht unbedingt in eine Lifestylesache und doch gehört es hier hin. Weil auch Menschen mit Handicap Lifestyle haben, Trends kennen und modern sind. Menschen wie wir, die wir eben ein wenig empfindlicher auf unsere Umwelt und auch auf deren Einflüsse reagieren, sind  durchaus trendy. Und wie ! Denn, Menschen mit Handicap werden nicht weniger. Sie sind genauso empfänglich für Manolos, SATC, Mode, Stricken oder coole Clubs. Sie lieben Mode und schnelle Autos, stehen auf Sushi und Trendsportarten. Und alles das machen sie auch. Also ist es doch eine Lifestylesache. Weil der Lifestyle von Gehandicapten nicht sehr von dem der "Normalen" entfernt ist. Sie können vielleicht nicht immer alles tun, aber, das Meiste eben schon.

Denn, vielen von uns Gehandicapten sieht man nicht unbedingt an, dass wir eben chronisch krank sind, eine dicke Allergie haben, dass wir neurologische Schäden oder eine Störung beim Laufen, Sehen oder Hören haben. Deshalb ist für uns auch der Lifestyle wichtig. Trends, die sich mit dem, was diese besonderen Menschen ausmacht, wunderbar vereinen lassen. Und, schaut man genauer hin, werden die Menschen mit Handicap immer zahlreicher.

Ich habe lange über das Thema nachgedacht und auch mit einigen Menschen diskutiert. Und ja, es stimmt, man wird als Mensch mit Handicap in eine Sonderstellung gedrängt, die man eigentlich nicht will. Man behindert uns. Nicht die Behinderung, also eben unsere Einschränkung ist es, die uns wirklich oft ins Off schickt, es ist die Ansicht vieler Menschen, die denen, die einen "Fehler" haben, nichts zutrauen und auch nicht zugestehen. Und ich frage mich ernsthaft warum das so ist. Ohne sich einfach anzusehen, ob der oder die das oder jenes kann, wird geurteilt. Und wenn man, so wie ich, daher kommt und meint, man ist eigentlich ganz glücklich mit dem was man hat, weil man soviel für das bekommt, was einem genommen wird, lachen sie einen aus.

Das behindert. Es ist nicht die Beeinträchtigung des Körpers, die eine Behinderung ausmacht, sondern der Umgang mit jener durch die Menschen selbst.

Das ärgert mich und macht mich traurig. Es könnte für viele Gehandicapte soviel einfacher sein, würden sie einfach leben können. Mit Aufträgen, Jobs und der ganzen, bunten Lebenspalette.

Denn eigentlich geht es doch darum, Mensch zu sein. Es sein zu können. Und die vorhandenen Talente und Fähigkeiten in allen Lebensbereichen zu nutzen. Und das kann man immer noch am besten, wenn man nicht ständig mit Sätzen wie: "Meinst du, du schaffst das?" oder "Wird dir das nicht zuviel?" oder "Wann werden sie wieder krank werden?" zugetextet wird. Sondern einfach mit "Hey, cool, du kannst das schon!" oder "Sie haben unsere Unterstützung, aber, machen sie mal!" oder "Toll sie machen ihre Sache sehr gut!" oder auch "Sie haben unser Vertrauen, legen sie los!"motiviert wird.

Es geht mir hier nicht um eine Pauschalisierung dieses Mißstandes. Ich verurteile nicht alle, in dem ich alle über einen Kamm schere. Es geht um diejenigen, die gedankenlos ein pauschales Urteil über jemanden fällen, den sie weder kennen, noch einschätzen können. Solchen, denen die Fakten fehlen und die nicht bereit sind, sie wahr zu nehmen und zu betrachten und natürlich auch, zu berücksichtigen.

Und anscheinend gibt es genügend solche Falscheinschätzer, sonst hätte man es doch mit Handicap noch um einiges einfacher oder?

Weil, ganz ehrlich, sind wir nicht alle ein bißchen Bluna? Manchmal?

Und, nicht vergessen, wir sind unter Euch. In diesem Sinne, mein Wort zur Woche !

Birgit, Diva, in Heels und entrüstet und nächstes Mal gerne wieder freundlich!



 
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