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Eine ungewöhnliche Liebeserklärung zum Valentinstag:

Ladylike: iPhone 4S, ein iPhone-Diary mit Nebenwirkungen

Das schenken Frauenversteher zum Valentinstag: Tipps und Tricks zum Apple Trendsetter iPhone 4S. Eingekleidet in alles, was das Leben prall, kompliziert, spannend und bunt macht. Ladylike: iPhone 4S

Für eure Liebste gibt es je nach Status: eine schmunzelnde Therapie gegen Technophobie mit Heilungschancen. Einen ansteckenden Liebesvirus (auch) zu Apples iPhone-Tausendsassa, der sich auf über 250 Seiten als Lifestyle-Assistent mit Sternchen beweist. Geteilte Äpfelchenfreude beim hemmungslosen Nutzen des iPhone als Überlebenshilfe im Liebes-, Lebens-, Berufs- und Lipstickdschungle. 

Ein Geschenk mit Herzchen, gerne mit Blumen, iPhone:-) und coolem Zubehör: Ladylike: iPhone 4S

Auf den Buchtitel klicken und am 14. als Frauenversteher punkten:-)

 
DivaLife
Geschrieben von Birgit Bauer   
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Piraten in der Spargelstadt

Einmal im Jahr gibt es bei uns ein OpenAir Kino. Dieses Jahr war es der Film "Piraten der Karibik Teil 3".

Neugierig durch die Trailer aus der Werbung wollte ich natürlich hin. Und selbstverständlich habe ich mir ein hübsches, seefrauliches Outfit zusammen gestellt. Ringelshirt in Rot und Weiß, bedruckt mit einem Wappen und Glitzersteinchen. Weiße Hose und rote Mokassins. Dazu, ganz praktische Frau von Welt ein Rucksack mit Sitzkissen, einem Kuschelpulli, einer Kuscheldecke und, weils ja geregnet hat, auch noch ein Tuch und ein Handtuch zum Trocknen der Stühle. Und ja, sie haben mich Mary Poppins genannt, weil ich wieder einmal in den Augen unserer Freunde und auch denen des Mannes meines Vertrauens, völlig übertrieben hatte. Aber, wer zuletzt lacht...... mir war warm, ich saß trocken und hatte Spaß.

Allerdings, eher mit dem Drumherum und dem köstlichen Rumcocktail als mit dem Film. Vorweg, wer den 2. Teil nicht gesehen hat, sollte das vielleicht tun. Das Verständnis diverser Anspielungen, die witzig sein sollen, erhöht sich dann immens.

Der Film ist eine Mischung aus einer Reise durch das Reich der Toten und Untoten, Science Fiction, Actionstreifen und nur wenig Romanze. Und irgendwie ist mir nicht ganz klar, wohin der Film eigentlich wollte. Welches Ziel verfolgt die Geschichte? Die Welt vor dem Untergang zu retten? Eine fiese Göttin wieder in ihr geliebtes Meer zu schicken, Tote zu erlösen oder vielleicht fiese, englische Widersacher zu erledigen? Ein Junge singt am Anfang ein Lied und lässt eine der 9 Münzen der Piratenfürsten fallen. Das löst die Story aus, aber, ganz verstanden hab ich das alles ja nicht.

Wir hätten da Tentakel Joe, der so eklig aussieht, dass es mir grauste und der Calypso, eine schmierige Weise, die sich als böse Meeramazone entpuppt, liebt und von ihr verflucht zu sein scheint. Dann sind da komische Zombiepiraten auf einem komischen Schiff, die aussehen, als wären sie längst verwest und hätten sich aus Einzelteilen wieder zusammen gebaut. Pimp my body. Sie bewachen anscheinend den Fluss der Toten hinüber. Oder so.

Dann hätten wir Jack (Johnny Depp), der in einer Art Salzwüste sitzt und mit seinen Doppelgängern Gespräche führt, bis ihn seine Freunde und seine Crew wieder zurück holen, weil er gebraucht wird. Barbossa, der ewig neidische und eitle Kapitän, der sich nun mit Jack verbrüdern muss, ist ein richtiger Streithansel.

Und er streitet ständig mit Jack, der sich riesig freut, seine Leute wieder zu sehen. Jack wirkt ein wenig schwachsinnig, aber, trotzdem er reißt es raus. Er ist so gaga, dass er schon wieder gut ist. Will Turner (Orlando Bloom) ist der Herzensbrecher. Attraktiv kämpft er um Elizabeth, gespielt von Keira Knightley und gewinnt sie.

Elizabeth ist die starke Frau in der Geschichte. Was auch sonst. Sie kämpft tapfer, heiratet mitten im Kampf ihren Will, der leider stirbt und sein Herz geben muss. So ist er verdammt, den Fluß der Toten zu bewachen und darf nur einmal in 10 Jahren in die richtige, jenseitige Welt zurück.

Zwischen dem ewig schleimigen Tentakel Joe, den teesüchtigen Engländern und Jack spielt sich Einiges ab, das keiner so richtig versteht. Wie gesagt, uns fehlt Teil 2. Es wird sich gekloppt, an Seilen geschwungen, Joe´s Herz, das in einer Kiste schlägt, wird erstochen, dafür wird Will der Kapitän, des Jenseitstransporters, schnappt sich seine Angetraute für einen ONS (One Night Stand und das frisch verheiratet!) und verschwindet dann im Jenseits, mit seinem Schiff, mit dem er nun auf ewig verbunden ist. Ach diese Szene, Elizabeth, ganz sexy in der mittelalterlichen Kampfpiratenbrautunterwäsche und er muss gehen! Schluchz..Aber, es gibt da dieses Lied, das ich immer noch nicht ganz verstanden habe, aber, immer, wenn ein Kind dieses Lied singt und der Horizont grün wird, kommt er zurück. So, alle 10 Jahre mal.

Ich sags mal so, OpenAir Kino ist klasse, man sollte immer alle vorhergehenden Teile ansehen, denn wie bei vielen Fortsetzungen kapiert man die Story nicht wirklich, Piratenoutfits waren zeitweilig total out, scheinen aber durch Jack wieder Aufwind zu bekommen. Die Geschichte spielt mir zuviele einzelne Geschichten aus und so verliert man eher den Überblick. Die Schauspieler sind klasse. Vor allem Jack sorgt für Lacher, Will für den Schmachtfaktor und Elizabeth, ja, die ist die Powerfrau und haut so manchem Zombie die schlecht montierte Rübe vom Hals.

Es gibt viel Action, viel Wind und Rätsel, manchmal ist mir der Ekelfaktor zu hoch gewesen und viel Mysteriöses ist schon wieder zu auffällig. Manchmal fehlt mir das Geheimnisvolle. Das gewisse Etwas, das ein wenig Spielraum für Spekulationen lässt.

Ob Jack noch einmal zurückkommt? Nun gut, wir werden sehen. Angeblich, so Johnny Depp im Interview, ist Jack für immer weg. Aber, und das ist das Einzige was offen bleibt, Jack geht nicht zurück ins Reich der toten Untoten und jeder, der erwartet, das Ende endet mit dem irren Piraten, der irrt.

Also, Totenkopftücher, Accessoires und Shirts nochmal rausgekramt und vielleicht erklärt mir einer, was wirklich dahinter steckte. Oder ich leihe mir Teil 2 zum nachträglichen Verstehen noch aus! Wer weiß.

Ahoi Birgit, Piratenbraut!



 
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