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Zum Valentinstag schenken Frauenversteher:

Ladylike: iPhone 4S, ein iPhone Diary mit Nebenwirkungen

Für eure Liebste gibt es je nach Status: eine schmunzelnde Therapie gegen Technophobie mit Heilungschancen. Einen ansteckenden Liebesvirus (auch) zu Apples iPhone-Tausendsassa, der sich auf über 250 Seiten als Lifestyle-Assistent mit Sternchen beweist. Geteilte Äpfelchenfreude beim hemmungslosen Nutzen des iPhone als Überlebenshilfe im Liebes-, Lebens-, Berufs- und Lipstickdschungle. 

Per Klick auf den Buch-Titel* gehts zum ultimativen Valentinsgeschenk. Gerne mit Blümchen, coolem Zubehör und iPhone...

 
DivaLife
Geschrieben von Birgit Bauer   
Beitragsinhalt
DivaLife
Männerkosmetik
sportliche Schweinehunde
Luftige Gummiclogs
Wartezimmer
Bin ich Mann?
Kleiner Unterschied
BBQ
LayerLook und Brille
Habla espanol
Weiße Basics
Piraten ahoi
Handicaps
Einmal Waschen und Fönen
Frau sein
Mary Poppins´ Tasche
Isse cremig?
Alles Bio? Logisch!
Monteure und Dessous
Dolce, dolce, dolce
Back again
Mein neuer Lover
Feine Pinkel
Wilde Parties, mondstichig
Italien, Mode und ...
Behütete Momente
Packendes
Kochende Leidenschaft
Laufmaschenqueen
Danke Jonas Hanway
Glamour Queen
Schau mir in die Augen
Jane vs. Grace
Candyshop
Push it Baby
Bag - Office
Beschuhte Hände
Ligne Corolle
Armes Mädchen
Dienstag, 8. Mai

 

 Regen, die Frisur hält

Ja, der typische Fall von Eitelkeit. Würde der Mann meines Vertrauens jetzt sagen. Aber, ich bin ehrlich, ich liebe es, auch, wenn es wie heute regnet, meine Mähne am Morgen zu stylen. Ich kann gar nicht anders! Es ist ein Ritual. Kopf unter die Wasserleitung, gut riechendes Shampoo und dann schöne Pflegeprodukte. Besonders die, die etwas gegen die ersten vereinzelten, grauen Haare tun, finde ich neuerdings besonders klasse. Mein persönlicher Wake up call am Morgen. Ich brauche das.

Weil wir grad dabei sind, ich investiere gern und viel und eigentlich wäre bei dem Verbrauch gerne mal ein Geschenkkörbchen angesagt;-)

Der Mann meines Vertrauens ist ja da ganz anders. Der braucht 15 Minuten. Nach dem Duschen kratzt er sich mit einer groben Forke (Bürste sage ich dazu!) ein wenig die Stopelfrisur hin und her. Er fönt ein wenig lustlos an sich herum, erledigt den Rest und ist raus. Nein, Creme, obwohl ich ihm eine gute Männerpflege geschenkt habe, ist nicht. Dabei habe ich mich wirklich um gute Argumente bemüht. Er braucht das nicht. Er ist natürlich schön. Sagt er. Und betont im selben Moment, ganz Mann, der eine schöne Begleiterin an seiner Seite nicht missen möchte. Weil, bei mir, ist das ja ganz anders. Männer benutzen nämlich keine Creme. Sagt er. Das ist nicht nötig. Weil Männer das Markante brauchen. Wenn ich Frage, warum, ist das ganz einfach. Er will nicht glänzen, sagt er, ich soll glänzen. Meint er.

Aber, was ist mit mir? Darf ich nun keinen Anspruch auf einen Mann haben, der ein wenig schön ist. Gut, er ist keine Beleidigung für die Augen, aber, ihm fehlt eben die Eitelkeit. Eitel zu sein muss man sich leisten können. Sagt er. Muss man? Gut, eitel wie ein Pfau zu sein, ist langweilig, aber, sich schön zu machen und einfach gut auszusehen und dafür etwas zu tun, empfinde ich als selbstverständlich.

Morgens im Bad hätschle ich mich, ich brauche das liebevolle Brausen meines Föns und den Duft meines Haarsprays. Dabei liege ich weit unter einer Stunde. Das muss ich erwähnen. Auf die Frage, ob er sich nicht ein wenig pflegen möchte kommt dann nur: "Nö, warum auch!" Es reicht eine Flasche Duschgel und eine Flasche Shampoo. Würde ich "Nö, warum auch!" sagen, hätten wir ein Problem. Der Mann meines Vertrauens würde sich echauffieren ohne Ende und wir hätten eine Grundsatzdiskussion. Würde ich im "Ichhabeindersteckdosegeschlafenlook" durch die Gegen schlurfen, würde ich bestimmt im Eiltempo eine Beschwerde bekommen. Eine, die seine Eitelkeit hervorruft, wenn er mit mir durch die Stadt zieht. Es wäre eine Beschwerde, die sich gewaschen hat. Wie mein wohlsortiertes Haarchaos eben. Und ja, die Frisur hält, die Diva findet sich schön und dann ist alles in Ordnung. Der Tag kann kommen.

Und der eitle Uneitle (was ihn selbst betrifft) auch, denn, ihn wird der Cremetopf auch noch einholen, auch wenn er jetzt meint, seine Gesichtscreme sei auf meinem Rücken, liebevoll einmassiert, auch gut aufgehoben. Lächelnd. Und wer Tips hat, wie man Creme- und Pflegeverweigerer doch noch auf den Geschmack bringt, der macht mir heute eine Freude. Danke schon mal!



 
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