| Wohnen auf Inselnation |
| Geschrieben von Inca Vogt | ||||||||
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Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich garantiert schon auf meiner Insel leben. Bevorzugt irgendwo in der Südsee. Geschützt vor Tsunamis und bösen Piraten, die mir ans Beste wollen. Ausgestattet mit allem Komfort, auf den ich garantiert nicht verzichten mag. Selbstverständlich mit dem Rest der schönen, bunten Konsumwelt verbunden via Internet und allem was frau so zum Überleben braucht - selbst wenn sie irgendwo gestrandet ist. Schöner Traum den mir Inselnation erfüllen könnte, wenn ich demnächst hoffentlich genug Schotter habe, um mir ein Plätzchen auf einer ganz besonderen Insel der Zukunft zu sichern. Wie kuschelug, abenteuerlich und luxuriös das werden könnte, ist hier nachlesbar...
Project Utopia: Mobile Insel revolutioniert Baukunst
Elf Decks bieten Platz für eine Mikronation
Im Vergleich zu heutigen Kreuzfahrtschiffen ist das wohl bekannteste Exemplar, die im April 1912 havarierte Titanic, beinahe schon ein Zwerg. Und auch in Zukunft ist kein Ende des Wettrennens um die längste und luxuriöseste Nobelyacht abzusehen. Das Designunternehmen Yacht Island Design http://yachtislanddesign.com will diesen Bewerb umkrempeln und bietet Alternativen zur traditionellen Seefahrt. Die fahrbare Insel "Utopia" soll auf elf Stockwerken Platz für eine ganze Mikronation bieten. Panoramablick auf 65 Metern Seehöhe Die gemeinsam mit BMT Nigel Gee http://ngal.co.uk erdachte Plattform ist - ganz ihrem Namen entsprechend - ein utopisches Hightech-Konzept. Dementsprechend ambitioniert liest sich auch die Beschreibung. "Utopia ist kein Objekt, mit dem man reist, sondern ein Platz zum Sein, eine Insel errichtet für jeden der die Vision verfolgt einen solchen Ort zu bauen." Mit 100 Metern Breite und Länge ist man traditionellen Luxuslinern in Sachen Grundfläche zwar unterlegen, kompensiert dies aber durch ganze elf Decks, die laut den Erfindern "Platz genug für eine ganze Mikronation" bieten sollen. So soll der Platz auf dem Eiland unkompliziert mit Einkaufs-, Kulinarik- oder Wohnbezirken belegt werden können. Das oberste Deck bietet auf 65 Metern Seehöhe Rundumblick auf Meer und Himmel. Ausklappbare "Strände" an den Füßen des motorisierten Kolosses erlauben direkten Zugang zum Meer.
Politisches Experiment Ob und wann das Konzept jemals realisiert wird, hängt wohl von Enthusiasmus und Risikofreude potenzieller Geldgeber ab. Yacht Island Design ist nicht das einzige Unternehmen, das nach neuen Lebenskonzepten auf den sieben Meeren forscht. So will etwa das Seasteading Institute http://seasteading.org autonome Communites auf dieselbetriebenen Plattformen gründen und mit neuen Formen von sozialen und politischen Systemen experimentieren. Kommentar schreiben
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