| iPads. Städtische Sparmaßnahme |
| Geschrieben von Inca Vogt | ||||||||
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Papier sparen ist edel und schont Ressourcen. Deswegen erspare ich mir schon seit Jahren Papierrechnungen und bin meistens nur digital "unterwegs". Nur zum Manuskript lesen in der Sonne, gönne ich mir immer mal einen Ausdruck auf Papier. Aber auch nur, weil mich mein Bildschirm in der Sonne zu faltenbildendem Stirnrunzeln veranlasst. Und Botox ist teuer:-) Teurer als die paar Blatt Papier. Wesentlich konsequenter ist eine Kleinstadt in North Carolina, die ihren Angestellten iPads spendiert, mit der Maßgabe gefälligst Papier zu sparen. Klasse Maßnahme, die Schule machen könnte. Zumal so ein iPad viel mehr drauf hat, als nur Papier einzusparen. Mmh, vielleicht sollte ich auch konsequenter sein in meinen Bemühungen für die Umwelt? Mehr zum vorbildlichen Tun und Lassen im Folgeartikel... Tablet ersetzt Papier und soll Kosten senken
Das papierlose Büro haben sich bereits viele Unternehmen als Ziel genommen, bislang sind die meisten jedoch noch weit davon entfernt. Tablet-Computer könnten in vielen Bereichen Abhilfe schaffen - eine US-Kleinstadt gilt nun als Vorreiter auf diesem Gebiet: Die Stadt Cornelius in North Carolina will Druckunterlagen bei den Treffen der Stadträte abschaffen und die Mitglieder stattdessen mit iPads ausstatten, berichtet die New York Times. Das Ziel sei es, Kosten zu sparen, so der Gemeindedirektor Anthony Roberts: "Im Unterschied zu vielen anderen Regierungen, versuchen wir zu denken wie ein Unternehmen."
Es sei schlicht nicht wirtschaftlich für ein Meeting für zwanzig Tagesordnungspunkte, jeweils 200-seitige Unterlagen auszudrucken und danach wegzuwerfen, so Roberts. Bei den Kosten seien zudem noch der Aufwand der Zusammenstellung und die nicht seltenen Fehlausdrucke zu bedenken. Mit Apple gäbe es diesbezüglich keine besondere Abmachung, die Stadt erhalte keinen Preisnachlass. Aktuell plant die Stadt zwanzig iPads anzuschaffen, in Zukunft könnten auch die örtlichen Polizeiwägen mit Tablets ausgestattet werden. "Wir sehen das als Einsparungsmaßnahme, wir sparen im Sinne der Steuerzahler," so Roberts. In den kommenden Monaten sollen die Einsparungen durch den Einsatz der iPads genau festgehalten werden. Das Risiko, dass sich die Teilnehmer der Meetings durch andere Angebote auf den Tablets ablenken ließen, hält Roberts für gering. Nichtsdestotrotz wurde auch für diesen Fall vorgesorgt. "Die iPads gehören der Stadt, wir haben eine Richtlinie, die es verbietet, unerwünschte Seiten aufzurufen." Ob die sich daran halten? Ich würde mindestens in der Mittagspause mit dem iPad meinen Spaß haben wollen:-) Kommentar schreiben
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