| iPhone. Smarter Fahrrad Tacho |
| Geschrieben von Inca Vogt | ||||||
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Die Welt spaltet sich in zwei Lager: entweder hat man eins, oder man hat noch keins. Ein iPhone, mit dem man nicht nur mitreden, sondern jetzt auch mit trainieren kann. Für alle, die noch nicht alles haben, ist das iPhone jetzt auch als Fahrradtacho zu gebrauchen. Mit einem Personal-Trainer- Modus, der Po und Waden trainieren hilft. Was der Spaß kostet und obs hilft? Lesen Sie mal...
Die simple Neuheit: Radfahrer können mit ihrem iPhone jetzt auch ihre Geschwindigkeit messen. Mit dem "Ibike Dash CC"http://www.ibikesports.com bringt die Firma Velocomp einen wetterfesten Köcher mit Sichtfenster, der am Fahrradlenker befestigt wird. Steckt man sein iPhone oder den iPod hinein, kommunizieren Sensoren am Rad per Funk mit dem Gerät, das somit zu einem Hochleistungs-Tachometer mutiert. Und jetzt wird es auch auch für Nicht-Technik Freaks wie mich interessant. Das Ganze hat die Funktion eines Personal Trainers. Inklusive Personal-Trainer Angezeigt wird zuerst die aktuelle Geschwindigkeit sowie die Uhr- und Rundenzeit. Und das spornt kräftig an. Hinzu kommen grundlegende GPS-Funktionen wie Kompass, Höhen- und Steigungsmesser, während zusätzliche Sensoren Angaben wie Kalorienverbrauch oder Herzfrequenz erlauben. Das Protokoll ANT+ ermöglicht dabei die Weiterleitung der Daten vom iBike Dash CC ans iPhone, wo die Auswertung über ein kostenloses App erfolgt. Der Erfolg der Trainingsrunden ist ablesbar.
Dank der Rechenleistung des iPhones werden die möglichen Funktionen bis zu einem Maximum ausgereizt. So gibt es individuelle, an den Herzrhythmus angepasste Trainingsprogramme zur Steigerung von Ausdauer und Leistung, bei denen etwa ein Zonensystem anzeigt, ob man sich mehr oder weniger anstrengen soll. Die Statistikfunktion erlaubt den Vergleich der aktuellen mit früheren Fahrten auf derselben Strecke. Die Daten können auch auf den Computer exportiert werden, zudem ist auch das Telefonieren während der Fahrt möglich. Also, rein in die Pedale - mit IPhone Personal Trainer und ganz viel PiPaPo. Apropos: wer einmal mit Tacho unterwegs war, weiß, dass dies auch letzteren effektiver strafft. Warum? Weil ablesbare Leistungen der beste Ansporn sind für weiter, schneller, öfter - effektiver. Und der Preis für soviel Effektivität? Nunja, ganz billig ist der Spaß nicht.
Darfs ein bisschen mehr "Sein"? Seien wir ehrlich - wer sich so einen 700 Dollar Trainer leistet, muss es sich auch leisten können. Für weniger Luxussüchtige, gibt es das abgespeckte Einsteigermodell mit bloßem Tacho-Modul ab 200 Dollar. Ab 300 Dollar gibt es einen Zusatzakku, einen integrierten Windgeschwindigkeits-Messer und einen Brustgurt zur Beobachtung der Herztätigkeit. Die Luxusvariante um 700 Dollar zeigt zusätzlich den genauen Kraftaufwand, wofür Trittfrequenzsensoren im Einsatz sind. Beliebig umrechenbar in unseren Euro, der zu sehr schwankt, als dass ich mich ans Umrechnen wage.
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