| Julie und Paul. Abgedriftet |
| Geschrieben von Inca Vogt | ||||||
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Im letzten Jahr habe ich dazu die Geschichte von Julie und Paul erzählt. Eine erfundene Geschichte, basierend auf Erlebnissen, Geständnissen und fast zu tief gehenden Recherchen in der Welt der Helden, in der man nur besteht, wenn man sich ganz auf sie einlässt. Und dann...? Julie und Paul
Was war los mit seinem Frauchen, das ihn einst aus dem Tierheim geholt hatte, damit ihre Tochter Janine mit einem Hund zusammen aufwachsen konnte? Die Bilder aus glücklicheren Tagen, als sie noch alle zusammen lebten, wurden immer blasser. Ein schrilles Klingeln ließ Paul aufhorchen. Der Wecker. Ein Geräusch, das ihn sichtbar belebte. Mit wedelndem Schwanz hastete er zurück ins Schlafzimmer und beobachtete, wie Julie sich die schlaftrunkenen Augen rieb. Sah, wie sie in die zwei Stunden zuvor abgestreiften Wollsocken schlüpfte und als erstes das Ding auf dem Tisch neben dem Bett aufklappte. Oh, nein, bitte erst mein Futter schienen seine braunen Hundeaugen zu flehen. Er hatte Glück, wenigstens heute Nacht. Seufzend wendete sich Julie zu ihm herunter und streichelte ihm kurz über den Hundekopf. „Na komm schon“, forderte sie ihn auf und Paul hastete zurück in die Küche. Jetzt, jetzt war es soweit, sie würde die Dose öffnen und in den Napf leeren, genauso wie früher. Früher, das war, bevor sein Frauchen wie eine leere Hülle am Tisch kauerte und gebannt in diesen flimmernden Kasten starrte, der ab und an schrille Geräusche von sich gab. Es sei ein Notebook, hatte Julie ihm erklärt, als sie es stolz auspackte und zum ersten Mal hochfuhr. Das war kurz bevor seine Spielkameradin Janine ausgezogen war. Ab und zu kam sie noch vorbei, um Wäsche zu waschen, um sich ein paar Euro von ihrer Mutter für ein Paar Schuhe, einen Urlaub oder größere Anschaffungen zu erbetteln. Nie blieb sie lange. Sie hätte jetzt ihr eigenes Leben. Nicht so öde wie zuhause. Nicht so erbärmlich wie in ihrem alten Kinderzimmer, in dem sie seither keine Nacht mehr geschlafen hatte. In ihrem neuen Leben hatten weder Paul noch Julie einen Platz. Kinder werden flügge, hatte Julie dem trauernden Paul erklärt. Sie würde es gutmachen und jetzt viel mit Paul spazieren gehen. Ein Versprechen, dass sie hielt. Eine glückliche Zeit lang. Die Tage waren in feste Rituale eingeteilt und Julie saß nur zwischen langen Spaziergängen an ihrem Notebook um Schreibarbeiten zu erledigen. Sie habe jetzt einen Bildschirmarbeitsplatz erzählte sie. Das schien etwas Gutes zu sein, fand Paul, da sie jetzt den ganzen Tag zuhause blieb. Doch mit der Zeit vergaß Julie das Spazierengehen. Stattdessen starrte sie immer öfter auf diesen flimmernden Bildschirm, auf dem bald nur noch schrille Bilder, anstelle von Texten erschienen. Ganze Nächte und Tage lang verharrte sein Frauchen davor und machte hektische Bewegungen mit diesem Ding, dass sie Maus nannte. Julie hatte ihm erzählt, sie habe den schönen Job verloren. Aber warum hatte sie dann nicht mehr Zeit für ihn? Ganz fremd kam sein Frauchen ihm vor, wenn sie starr auf den Bildschirm sah. Auch jetzt war sie nicht die Julie, die er so liebte. Wie ein Geist kam sie ihm nach in die Küche. „Ach Paulchen, ich weiß, du hast Hunger“, murmelte sie und öffnete den Kühlschrank. „Mmh, muss wohl mal einkaufen gehen“, bemerkte sie und teilte ein übrig gebliebenes Stück kalte Pizza auf zwischen Hundenapf und einem schmutzigen Teller aus dem überfüllten Spülbecken. Paul verschlang den Happen mit einem Biss, auch wenn er von dem scharfen Belag wieder Bauchschmerzen und noch mehr Durst bekommen würde. Wenigstens füllte Julie ihm diesmal den Wassernapf, bevor sie sich wieder vor ihrem Notebook niederließ, wo sie für Paul unerreichbar war. Paul wusste nicht, dass Julie wieder eines ihrer Online Games spielte. Spiele, die schon lange viel wichtiger waren als Paul. Wichtiger als ihr Job, wichtiger als die reale Welt da draußen, die sie doch nur vom Spielen abhalten würde. Wie sollte die treue Hundeseele verstehen, dass Julie krank war. Gefangen in einer Sucht. Der Onlinesucht, der Spielsucht, in der sie immer mehr den Bezug zum realen Leben verlor. Wenn die Virtualität das wahre Leben verschlingt Julie ist weder eine erfundene Person, noch ein Einzelfall. Sie ist so real, wie das traurige Dasein von Hundchen Paul. Im wahren Leben heißt sie vielleicht Charlotte, Carmen, Marie oder Petra. Vielleicht ist sie meine Nachbarin, eine Kollegin, eine ehemalige Freundin im Real Life. Ich weiß es nicht, werde es vermutlich auch nie erfahren. In der virtuellen Welt ist die wahre Identität ein großes Geheimnis. Man spricht und tauscht sich zwar hin und wieder aus über alles, was verbindet; die Sucht, das Spiel, das Vernachlässigen der Lebewesen auf der anderen Seite, aber niemand will erkannt werden. Echte Namen und Gesichter sind häufig ein Tabu. Einzig die Nicknames und Charaktere outen zuweilen die verschiedenen Sehnsüchte, die sich in einem gleichen: sie beschreiben alle starke Persönlichkeiten. Mit Namen von Herrschern und fantastischen Helden und Heldinnen wie Drachenprinzessin, Amazona, King Arthur oder Löwenkönig. Helden, die in der Virtualität einen hohen Rang erreichen. Die Spielkarriere auf der virtuellen Seite nimmt fast immer einen ähnlichen Verlauf. Sie beginnt spielerisch zum scheinbaren Nulltarif. Doch irgendwann beginnen sich die normalen Spieler von den verniedlichend benannten Suchties zu unterscheiden. Während die erste Gruppe auch weiterhin vor allem Spaß, ein wenig Abschalten und kreatives Miteinander genießt, wird für die Suchties im Spiel recht schnell gefühlte Realität. Sie leben, träumen und fighten in der scheinbaren Virtualität – oft ohne zu bemerken, dass der Preis immer höher wird. Neben den echten Euro, verschlingt das Spiel mit der Zeit das reale Leben. Ich habe diese wie andere Schicksale auf einer kurzen Reise in verschiedene virtuelle Spielwelten intensiver kennen gelernt, als für mich gut war. Julie, das war zum Beispiel die Heldin und Clanchefin in einem mittelalterlichen Spielszenario, in dem sie nach eigenen Angaben schon zwei Jahre zu den Besten in ihrer Welt gehört. Eine mystische Welt, in der Julie Hunderte von Schlössern erobert hat. Nachdem sie mich für ihren Clan angeworben hatte, schickte sie mir Strategiepläne, in denen die nächsten Feldzüge minutiös geplant waren. Feldzüge, die mich einbezogen in ein Spiel, gegen das sich anfangs noch alles in mir sträubte. Ich wollte doch eigentlich nur ein bisschen spielen. Nur mal reinschnuppern wollte ich, um mitreden und einen Artikel schreiben zu können. Was ich dann wirklich er-„lebte“, kam einer Gehirnwäsche gleich, die ein Ich entblößte, das mir gänzlich fremd war. Mein Sucht-Ich. Dieses Sucht-Ich spielte so lange mit, bis sich die Grenzen zwischen Spiel und „Leben“ völlig verschoben. Eine Zeitlang war ich selbst wie Julie. Gefesselt, fasziniert und verloren in einer Welt, in der es so leicht ist zu siegen, zu den ganz Großen und Besten zu gehören. Ich war ein Teil davon. Ein Suchtie, ein Junkie, der an diesen Games hing wie ein Drogensüchtiger an der Nadel. Die Symptome waren eindeutig. Ich konnte nicht aufhören und bemerkte eine Zeitlang nicht, dass das Spiel wichtiger war als das Leben. Grenzen zu setzen fiel mir zunehmend schwer.
Wir sind Helden, ihr seid nichtsahnende Noob“ Gerettet haben mich vermutlich nur die schockierenden Bekenntnisse der anderen Gamer. Geschichten, die ich kritiklos verstand, wenn ich mindestens so übermüdet war wie der Rest meines Clans. Im wachen Zustand, fehlte mir der Weichmacher, den einige Spieler durch Alkoholkonsum erreichten. Da ich aber niemals am Rechner auch nur einen Tropfen Alkohol trinke, nicht einmal beim Spielen, sah ich irgendwann was da mit uns allen passierte. Ich sah eine verschworene Gemeinschaft, die sich gegenseitig stärkt und auch gefährlich verbündet gegen den Rest der realen Welt. „Blöde Noob“ nannten wir diese Nichteingeweihten, die nicht ahnten, welche aufregenden Abenteuer ihnen entgingen. Ein „Noob“, das ist so etwas wie ein Newbie, nur schlimmer. Ein ignoranter Neuling oder auch jemand aus der realen Welt, der keine Ahnung von unserem Spiel hat. Dass ich selbst jetzt kein verachtenswerter „Noob“ sei, gestand mir Julie in jener Nacht, als ich in den engeren Clankreis aufstieg. So kam ich auch zur „Ehre“ die Nachtwache mit unserer Clanchefin Julie zu teilen. Das war die Nacht, als sie sich zum ersten Mal ein wenig als Mensch hinter der virtuellen Maske outete. So schrieb sie mir in den Morgenstunden, dass sie nur noch dieses Spiel habe. Sie gestand, dass sie schon Monate zuvor keine Nacht mehr geschlafen habe. Das Spiel würde ihren Tagesablauf bestimmen, jetzt, da sie alleine lebe. Da die Tochter ausgezogen sei und sie auch noch den Bildschirmarbeitsplatz verloren habe. Jetzt habe sie keine Verpflichtungen mehr. Da sei nur noch der Hund, für den müsse sie ab und zu mal Futter kaufen gehen. Ich gab ihm den Namen Paul. Dem Rest der einführenden Geschichte konnte ich aufgrund von Julies Mails Gestalt gegeben. Mails, die sich drastisch veränderten, je später es wurde. Zuweilen dachte ich, mit mindestens zwei Personen zu kommunizieren. Zum einen, mit der nüchternen Julie, die glasklar formulierte, dass sie wohl ein Onlinespiel-Junky sei. Die sich vornahm, „Morgen höre ich auf. Morgen suche ich mir einen Job, kümmere mich endlich mal wieder um meinen Hund, mein Leben, die Schatten unter meinen Augen, die verwahrloste Wohnung, meinen schmerzenden Rücken, den leeren Kühlschrank.“ Dann erschien wieder die andere, die starke virtuelle Julie. Eine geachtete und strenge Feldherrin, die unser virtuelles Heer befehligte. Diese starke Julie entwarf Schlachtpläne, mal als meisterliche Strategin, mal als trunkene Anführerin einer Truppe Gleichgesinnter, die nur für ein Ziel lebten: die Größten zu werden und zu bleiben, in einer Welt, in der eigene Gesetze herrschen. Eine Welt, in der Spielcharaktere durch Träume und Tage hinter verschlossenen Vorhängen geistern und echter scheinen, als alles, was einst anfassbar, riechbar und wichtig war. Das echte Leben dient irgendwann nur noch dem Spiel. Sei es, dass ein neuer, schnellerer Browser installiert werden musste. Sei es, dass man auch den PC oder das Notebook von Freunden mitbenutzen kann, um sogenannte Doppel-Accounts zu vertuschen, die streng geahndet werden, wenn sie aufgrund der IP-Adresse auffallen. Ich habe diese und viele andere Schicksale hinter den Avataren kennengelernt. Bald konnte ich zwischen den Zeilen der ausgetauschten Depeschen lesen, wer nur einfach lustvoll mitspielte, und wer sich längst im Spiel verfangen hatte. Die Symptome gleichen sich, sie sind nur unterschiedlich ausgeprägt. Die einen verlieren immer mehr den Kontakt zum Lebenspartner, der entweder mit zockt oder als spielstörend empfunden wird, weil es Streit gibt wegen des übermäßigen PC-Gebrauchs. Andere vernachlässigen auch ihre Kinder, den Job, Freunde, bis hin zum völligen Verlust aller Kontakte. In den wenigen Wochen meiner eigenen virtuellen Spielerkarriere las ich, wie eine Mitspielerin sich zum neugeborenen Baby gratulieren ließ. Sie schien dauerhaft online zu sein. Nur ab und an unterbrochen von Wickel- und Fütterzeiten. Irgendwann im Morgengrauen weinte sie sich bei dem Rest der Gilde aus, ihr Mann sei sauer, weil sie Nacht für Nacht den Wecker stelle, um nicht etwa das Baby zu füttern, sondern um wieder am Rechner zu sitzen, zu spielen. Mit dem Baby auf dem Arm in guten Nächten. Ihm das Baby überlassend in immer mehr Nächten. Er habe mit Scheidung gedroht, wolle ihr das Baby wegnehmen. Kalter Entzug oder weiches Aussteigen? Die Ausrede, dass ich noch ein wenig weiter recherchieren müsse, übertünchte die Anzeichen meiner eigenen Sucht. Dabei richtete ich schon bald meinen Tagesablauf nach den Spiel-Phasen. Gleich nach dem Aufstehen fuhr ich den Rechner hoch, um Stunden später zu sehen, es ist bereits Mittag oder noch später. Das war der Punkt, an dem ich zum ersten Mal versuchte die Reißleine zu ziehen. Ich meldete bis auf den einen Account, in dem ich mit Julie chattete, alle Test-Accounts ab. Mit dem Ergebnis, dass ich jetzt exzessiver denn je, dieses übrig gebliebene Spiel spielte. Einige Zeit später löschte ich auch die Verbindung zu Julie. Ein eiskalter Entzug, mit Löschung aller Kontaktdaten und der ausdrücklichen Bitte an den Support, mich zu sperren. Und dann? Dann hatte ich tatsächlich Entzugserscheinungen. Die ersten Stunden suchte ich in meinen Mails nach möglicherweise gespeicherten Kontaktdaten für einen Zutritt durch den Foren-Hintereingang. Vergeblich. Beim letzten Rechner-Reset hatte ich diese Daten gelöscht. Gut, dass ich kein gewiefter Programmierer bin, der gelöschte Daten wieder herstellen kann. Die Tür war zu. Der Weg zurück über das Anmelden eines neuen Accounts kam nicht infrage. Wieder bei Null beginnen passte nicht zu meiner Spielerehre. Außerdem wurde es mit jedem Tag weniger dringlich. Draußen schien die Sonne, es war Frühling. Ich staunte. Als ich das letztemal bewusst aus dem Fenster gesehen hatte, lag noch tiefer Schnee. Wo war die Zeit dazwischen? Mir fehlten ein paar Wochen, sogar auf dem Kalender. Schlagartig wurde mir klar, dass es jeden treffen kann. Unabhängig von Bildung, Lebensumständen und Wissen um die Gefahren, über die ich mich vor meiner eigenen Reise in die virtuellen Spielwelten informiert hatte. Ich wusste ganz genau, Onlinesucht ist wie Alkohol- oder Drogensucht. Genauso ernst, genauso tückisch, und zuweilen ebenso schleichend. Geschützt hat mich dieses Vorwissen nicht. Im Gegenteil, ich dachte „Ich doch nicht“. Eine ziemlich arrogante Einstellung, wie ich inzwischen weiß. Aber ich weiß auch, dass es hätte ganz anders kommen können. Online Games sind, wie andere Spiele auch, für die meisten eine kreative Beschäftigung die sogar Talente wie strategisches Denken und Teamwork fördern kann. Bleibt die Frage, wie erkennt man die Grenze. Die Grenze zwischen kreativem Umgang mit Online Games und dem suchartigen Zocken auf Kosten des Lebens?
Steckbrief: Onlinesüchtig Die schlechte Nachricht vorab: Die Grenzen, wann jemand als "süchtig" zu bezeichnen ist, sind fließend. Betroffene erkennen sie oft erst, wenn sie überschritten ist. Typische Suchterscheinungen: Ø Umwelt, Angehörige, Kinder, Partner, Freunde werden immer unwichtiger. Ø In der Partnerschaft beginnt es zu kriseln, weil es ständig Krach wegen des Computers gibt. Ø Schulden wachsen an - Mahnbescheide flattern ins Haus. Ø Besuch ist lästig geworden, weil Betroffene viel lieber am Computer sitzen. Ø Falls man (noch) berufstätig ist, lässt Elan und Engagement im Betrieb merklich nach. Ø Mangelnder Schlaf zeigt sich an Erschöpfung und tiefer werdenden Schatten unter den Augen. Ø Die Haut wird grau. Die Kondition lässt nach, da die Bewegung an der frischen Luft fehlt. Ø Man kapselt sich mehr und mehr vom "alten Leben" ab. Ø Einkaufen fürs tägliche Leben wird zur Nebensache. Ø Kinder, Tiere, der Partner „stören“ weil sie Aufmerksamkeit verlangen, die man viel lieber in da virtuelle Leben investiert. Vernachlässigungen werden deutlich. Die Symptome überschneiden sich zum Teil und sind auch recht unterschiedlich ausgeprägt. Doch wer sich in mehr als einem Punkt in der oben aufgeführten Liste wieder entdeckt, ist zumindest gefährdet. Vielleicht hilft es, den Rechner einfach mal abzustellen und einen Spaziergang zu machen. Durch einen realen Wald, einen echten Park oder durch Wiesen, in denen das ganz reale, wundervolle Leben nur darauf wartet, neu entdeckt zu werden. Für mich war so ein Spaziergang wie ein Aufwachen im Licht, vergleichbar einer Neugeburt. Es war rauschig und vertrieb auch die letzten dunklen Schatten, die das suchtartige Online spielen über mein Leben geworfen hatte. Ich war wieder da! Doch so sehr ich verstehe, dass das Online spielen zur Sucht werden kann, so genau weiß ich auch, dass es falsch ist, die neuen Medien und den Umgang mit ihnen zu verteufeln. Ich selbst lebe sehr viel Online und arbeite mit den neuen Medien, ohne die reale Bodenhaftung zu verlieren. Im Gegenteil. Die neuen Medien ermöglichen mir ein unabhängiges Leben auf dem Lande, wie ich es mir lange erträumt habe. Gefährlich ist nur der exzessive Umgang mit den neuen Medien. Ob es sich dabei um oben beschriebene Rollenspiele, Chatten, berufliches Netzwerken oder Kontaktbörsen für Freundschaften und mehr handelt. Maßvoll und zweckgebunden eingesetzt, gehört der Umgang mit diesen Kommunikationsformen längst zu unserer neuen, erfreulich vernetzten Welt. Text und Copyright: Inca Vogt, im August 2009. Erstmals veröffentlicht im Magazin "Sichtweisen"
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1. 11-05-2010 11:36 ... darf ich mich jetzt bei unbeliebten Besuchern entschuldigen "ich bin gamesüchtig?" Scherz beiseite. Habe es bei einem Freund erlebt, sein Spiel WOW. Trennungsgrund. Partnerschaft real? Geht garnicht mehr. Zocker? Nie mehr. 2. 09-05-2010 11:37 ... richtig, ihr seid Noob. Keine Ahnung, aber mitreden wollen. Was schert mich das real life, wenn es einfach nur Sch... ist. Powered by AkoComment Tweaked Special Edition v.1.4.5 |
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