Image

Shopping

pfeil0_bearbeitet-1

Mehr zum Thema

Gastkolumne

GästeLifeBlog

Neue Kommentare

Ich bin ein Star...
Brigitte = Königin mit Kim und Rocco auf Platz 2 und 3, wet...
26/01/12 13:08 More...
By orakel

Ladylike, iPhone 4S bespielen....
He he. Fühl mich diskriminiert:-) Wo ist das Buch für Gentle...
25/01/12 10:26 More...
By ralf

Ich bin ein Star...
alles Memmen. Nur die Brigitte nimmts wie ein Kerl. Ein Lady...
22/01/12 00:42 More...
By ronja

Männer und Frauen, nix gemeins...
Nee, was für ne Überraschung. Aber eins kann nicht stimmen, ...
22/01/12 00:30 More...
By ronja

Ladylike, iPhone 4S bespielen....
habe gerade auf amazon nach dem Buch gesehen. Wieso steht da...
22/01/12 00:28 More...
By Rosalie F.

Sie sind in: News arrow Dictionary arrow Mode arrow Brillenaussichten 2010
Extratipp

Zum Valentinstag schenken Frauenversteher:

Ladylike: iPhone 4S, ein iPhone Diary mit Nebenwirkungen

Für eure Liebste gibt es je nach Status: eine schmunzelnde Therapie gegen Technophobie mit Heilungschancen. Einen ansteckenden Liebesvirus (auch) zu Apples iPhone-Tausendsassa, der sich auf über 250 Seiten als Lifestyle-Assistent mit Sternchen beweist. Geteilte Äpfelchenfreude beim hemmungslosen Nutzen des iPhone als Überlebenshilfe im Liebes-, Lebens-, Berufs- und Lipstickdschungle. 

Per Klick auf den Buch-Titel* gehts zum ultimativen Valentinsgeschenk. Gerne mit Blümchen, coolem Zubehör und iPhone...

 
Brillenaussichten 2010
Geschrieben von Inca Vogt   

Meine erste Brille war Rot. Und alle sahen rot, wenn sie mich damit sahen. "Brillenschlange und Streberin" waren noch die schmeichelhaftesten Kosenamen für das Dreikäsehochwesen mit Zöpfen, ungelenken Bewegungen und Fremdkörper auf der Nase. Also packte ich das notwendige Übel nur aus, wenn ich weiter entferntes klar sehen musste. In der Schule zum Beispiel.

Die restlichen Lebensansichten nahm ich im Unschärfemodus wahr. Behindert fühlte ich mich nicht. Im Gegenteil. Ich malte mir aus, dass ich durch meine Kurzsichtigkeit privilegiert sei. Im Vergleich zu den Klarsehenden, sah ich das Leben wie ein empressionistischer Maler mit weichen, ineinander fließenden Konturen. Mit Weichzeichner, mit "meinem" eigenen Blick.

Es reichte, dass ich alles Wesentliche deutlich sah: Die Buchstaben in meinen geliebten Büchern. Später den Schminkspiegel, zwecks Korrektur des unbebrillten Gesichts. Zum Kohleaugen malen genügte meine Kurzsichtigkeit. Ich erkannte sogar die krassen Unterschiede zwischen bebrillten und unbebrillten Augen. Mit Brillengläsern durfte ich fetter auftragen, die Augen wirkten kleiner. Das sei so bei Kurzsichtigen Brillengesichtern, las ich irgendwo. 

Bei allen schminktechnischen Einsichten waren die Aussichten auf das Brillenmonsterdasein duster. Der Schock saß tief. Weiterhin mied ich die Brille wie eine entlarvende Krücke, die nicht zu meinem Leben passte. Selbst beim Autolenken bevorzugte ich die alternative Sonnenbrille mit Korrekturschliff.

Schwierig, wenn die Tage kurz, die dunklen Nächte lang sind.

mykita_lite_oda_gg_0215[1]Unmöglich, wenn man sich für ein idyllisches Landleben entschieden hat, wo der nächste Lebensmittelladen Kilometerweit entfernt ist. Notgedrungen traute ich mich in diesem Winter dann doch zum Optiker, um eine ungetönte Korrekturbrille zu kaufen.

Das war die Wende. Beim Anprobieren der neuen Modelle stellte ich fest, die richtige Brille kann ein Schmuckstück sein. Die ideale Brille unterstreicht die Persönlichkeit und schmeichelt dem Gesicht. Ja, sie kann sogar die etwas zu dunklen Nachtschatten unter den Augen kaschieren. Gute Gründe, endlich auch die jahrelang gepflegten Vorurteile zu korrigieren.

 

 

Weitere schmeichelnde Aussichten für alle Kurzsichtigen und Weitsichtigen bieten die neuen Brillenmodelle, die sich wirklich sehen lassen können. So gibt es jetzt anstelle der dunklen Einheitsgestelle im sogenannten "Nerdbrillen"-Design, weichere Retroformen. Selbst die klassische Pilotenbrille kommt wieder. Allerdings in ganz neuen Materialien und Farben. 

owp_1303_a5_300dpi[1]Übrigens gibt es diese Modelle notfalls auch aus "Schummelglas". Nur für den Fall, dass es nix zu Korrigieren gibt. Außer dem angesagten i-Tüpfelchen auf der Persönlichkeit.

Also gleich weiterlesen und aufs Schönste durchblicken. Auf interessante Brillenaussichten für Kurz-, Weit- und Trendsichtige.

Die ideale Brille 

Dass Design auch Ausdruck der eigenen Persönlichkeit ist, zeigt sich bei der Wahl der Brille: Waren im letzten Jahr die großen dunklen Rahmen der so genannten "Nerdbrillen" Markenzeichen aufstrebender Individualisten, sind die Retroeinflüsse jetzt auch bei den minimalistischen Brillen angekommen. Sprich: solchen mit dezenten oder ohne Fassungen. Klassische Formen wie die der Pilotenbrille, überraschen mit neuen Farben und Materialen. Generell kennzeichnen Transparenz und Zweifarbigkeit den neuen Brillentrend. Die Scheiben wachsen moderat in Richtung der 40er-, 50er- und 60er-Originale. Leicht bis stark gebogene Gläser passen sich harmonisch dem Gesicht an, ganz im Gegensatz zu den Vorbildern. 

Modellübergreifend ist der Trend zur Nylorbrille: Das sind Halbrahmenbrillen, die nur den oberen Teil der Gläser einfassen. Im unteren Bereich wird dabei auf die optische Begrenzung verzichtet. Selbst Vollrahmenfassungen imitieren diesen Stil durch Hell-Dunkel- oder Materialkontraste. Sehr zum Vorteil für runde und herzförmige Gesichter.

frost_pure1[1]Dabei gibt es die sehr plakativen Nerdbrillen jetzt auch in mutigeren Designs. Je mehr Form und Größe dem Klassiker gleicht, umso experimenteller sind Farbe und Material. Ein Plus für die Persönlichkeit, die jetzt eben nicht mehr so vereinheitlicht daherkommt.  

Den Platz als täglicher Begleiter sichert sich die Pilotenbrille. Für Ihn gibt es interessante Materialmix-Modelle aus hochwertigem Kunststoff und edlen Metallen. Für schmale Damengesichter sind filigrane Varianten, mit und ohne Verzierungen, in Gold, Silber oder schimmernden Pastelltönen die ideale Ergänzung. Neu sind breite Bügel, die zum Teil grafisch durchbrochen oder gelasert sind.

Kühle Metalle und warme Kunststoffe halten sich in diesem Jahr die Waage, wobei letztere mit ihren Potentialen trumpfen: kristallklar oder gefrostet, in Bernstein- oder Kandisoptik schimmern Einschlüsse und Strukturen. Ist das noch zu wenig, können wir rund 39,2 Millionen deutscher Brillenträger uns auch zweifarbig schmücken. Hier reicht die Palette von harmonischen Farbverläufen über kontrastierende Konturen bis zu unterschiedlichen Front- und Bügelfarben.

Es lebe die Individualität. Und die Persönlichkeit. Inzwischen gerne mit Brille.

Inca Vogt

Kommentar schreiben
  • Sie haben einen Kommentar zu obigem Beitragsthema? Gerne. Beachten Sie bitte:
  • Kommentarfunktion bitte nicht für Werbezwecke und Links nutzen.
  • Unpassendes, Werbung, Links, persönliche Angriffe, SPAM und/oder Diffamierungen werden gelöscht.
  • Bei Fehleingaben des Sicherheitscode laden Sie diese Seite bitte neu. Ein neuer Sicherheitscode wird generiert.
  • Nach Eingabe des richtigen Code, bitte auf den 'Senden' Button klicken.
Name:
e-mail
Kommentar:

Sicherheitscode:* Code
Ich möchte NICHT per e-Mail über weitere Kommentare zu diesem Artikel informiert werden.


Zu Favoriten hinzufügen (27) | Artikel zitieren

Artikel kommentieren

Powered by AkoComment Tweaked Special Edition v.1.4.5

 
< zurück   weiter >