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Extratipp

Eine ungewöhnliche Liebeserklärung zum Valentinstag:

Ladylike: iPhone 4S, ein iPhone-Diary mit Nebenwirkungen

Das schenken Frauenversteher zum Valentinstag: Tipps und Tricks zum Apple Trendsetter iPhone 4S. Eingekleidet in alles, was das Leben prall, kompliziert, spannend und bunt macht. Ladylike: iPhone 4S

Für eure Liebste gibt es je nach Status: eine schmunzelnde Therapie gegen Technophobie mit Heilungschancen. Einen ansteckenden Liebesvirus (auch) zu Apples iPhone-Tausendsassa, der sich auf über 250 Seiten als Lifestyle-Assistent mit Sternchen beweist. Geteilte Äpfelchenfreude beim hemmungslosen Nutzen des iPhone als Überlebenshilfe im Liebes-, Lebens-, Berufs- und Lipstickdschungle. 

Ein Geschenk mit Herzchen, gerne mit Blumen, iPhone:-) und coolem Zubehör: Ladylike: iPhone 4S

Auf den Buchtitel klicken und am 14. als Frauenversteher punkten:-)

 
Haar Geschichte
Geschrieben von Inca Vogt   
Beitragsinhalt
Haar Geschichte
Kirchenvorschriften
Jugendstil und Bubikopf
Kastration für volles Haar?

Lust auf eine haarige Zeitreise? Bitte einsteigen und erstaunliche Haargeschichten aus sicherer Entfernung betrachten. Via Klick reisen Sie mit uns ins alte Ägypten zu ersten überlieferten Frisurenkapriolen.

4000 bis 300 v. Christus: Frisurenkult im alten Ägypten
Gräberfunde beweisen, dass die Ägypter bereits 4000 Jahre vor unserer christlichen Zeitrechnung ihr Haar mit Messern, Haarnadeln und Kämmen pflegten. Ca. 3000 Jahre vor Christus tauchen die ersten Perücken auf. Getragen werden sie zu festlichen Anlässen. Besonders bemerkenswert ist die Vorliebe für farbige Haare. Man verwendet blaue, grüne, blonde und rotblonde Farbtöne. Am beliebtesten ist die Haarfarbe blond. Es gibt zwar schon das eine oder andere künstliche Färbemittelchen. Doch die Damen überlassen den Blondierungsjob überwiegend der bleichenden Sonne.
 

1500 bis 150 v. Christus: Hairstylingvorschriften der Griechen

Im alten Athen ist die gepflegte Frisur Pflicht. Bürgerpflicht, um genau zu sein. Frauen, die in der Öffentlichkeit eine unordentliche Frisur tragen, werden zu einer Geldstrafe verurteilt. Die recht kompliziert wirkenden Frisuren mit langen, wallenden Locken bestehen überwiegend aus Perücken. Ärmere Menschen tragen Perücken aus Schafwolle.

2500 bis 650 v. Chr.

Die Griechinnen tragen meist lange gekrauste Haare, häufig Korkenzieherlocken.

Später fassen sie ihr Haar im Nacken zu Knoten zusammen - bekannt als „griechischer Knoten.“ In der Zeit von 300 bis 150 v. Chr. werden kunstvollere Knoten modern. Zusätzlich schmücken die Griechinnen das Haar mit Schleifen und versuchen mit allen Mitteln blond zu werden, um der Haarfarbe der Götter möglichst nahe zu kommen. Leider haben sie für diesen Kunstgriff nicht viel mehr als Safran zur Hand.

Auch in der Männerwelt ist man recht eitel. Nach langen Jahren gepflegter langer Haare und Bärte, kommen zunehmend halblange Frisuren in Mode. Der informierte Städter trägt spätestens 300 bis 150 v. Chr. das Haar gekraust oder gewellt.
Aus dieser Zeit datiert auch das erste bekannte Gerät zur Lockenbildung: man nennt es Calamistrum. Dieser erste bekannte „Lockenwickler“ ist ein Hohlstab aus Bronze.
 

Ca. 1300 v. Chr.
Der Papyrus Ebers (nach dem deutschen Ägyptologen Georg Moritz Ebers) enthält umfangreiche Anweisungen über die Haarpflege. Gegen Haarausfall empfiehlt der Text Kräutermischungen.
 

500 vor bis 1. Jh. nach Christus, die Römer und ihre Haarmoden
Auch die alten Römer sind bekannt für ihre Eitelkeit in puncto Frisurenschmuck. Reiche Römer reiben sich ihr Haupt mit Stierblut ein, um gegen die drohende Kahlheit vorzugehen. Und Julius Cäsar erhält vom Senat die Erlaubnis, den Lorbeerkranz täglich zu tragen, um seine lichten Stellen zu verbergen. Kein Wunder. Schließlich schlägt der Frisurenkult zunehmend Wellen.
Nach anfänglich eher schlichten, kurzen Lockenfrisuren und längeren Flechtfrisuren, imitiert man jetzt die aufgeplusterten und möglichst parfümierten Haartrachten des Hofes.

Zur Zeit der Republik ist damit Schluss. Jetzt ist bei den Damen der einfache Dutt in Mode. Die aufgeplusterten Frisuren der letzten Jahre tragen höchstens noch Prostituierte. Und Männer!

Die Römerinnen lieben blondes Haar, nach dem Vorbild der schönen Germaninnen. Sie halten sich Germaninnen als Sklaven und „ernten“ ihre Haarpracht, um daraus Perücken zu fertigen. Auch das Haare färben ist schon gang und gäbe. Bekannt ist Henna für rötliche Nuancen. Verweste Blutegel, die mit Wein und Essig eingelegt wurden, sorgen für eine tiefschwarze Haarfarbe. Eine Mixtur aus Ziegenfett und Birkenasche hellt das Haar auf. Und wer es sich leisten kann, lässt sich das Haar mit kostbarem Goldstaub aufhellen.
 

700 nach Christus, Europa
Pippin II. der Mittlere, Begründer der Herrschaft der Karolinger im Fränkischen Reich, glaubt ein Zaubermittel gegen seine „hohe Stirn“ gefunden zu haben. Er bedeckt die Kopfesblöße mit Moorschlamm.

900 bis 1250, das Hochmittelalter und die Romantik
Locken sind angesagt. Und wer glattes Haar hat, lässt es sich wellen. Das gilt vor allem für die Reichen und Herrschenden. Bürger und arme Leute tragen ihre Haare hingegen eher kurz oder in halblangen Pagenfrisuren.


 
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