| Haar Geschichte |
| Geschrieben von Inca Vogt | ||||||
Seite 1 von 4
1500 bis 150 v. Christus: Hairstylingvorschriften der Griechen Im alten Athen ist die gepflegte Frisur Pflicht. Bürgerpflicht, um genau zu sein. Frauen, die in der Öffentlichkeit eine unordentliche Frisur tragen, werden zu einer Geldstrafe verurteilt. Die recht kompliziert wirkenden Frisuren mit langen, wallenden Locken bestehen überwiegend aus Perücken. Ärmere Menschen tragen Perücken aus Schafwolle. 2500 bis 650 v. Chr. Die Griechinnen tragen meist lange gekrauste Haare, häufig Korkenzieherlocken. Später fassen sie ihr Haar im Nacken zu Knoten zusammen - bekannt als „griechischer Knoten.“ In der Zeit von 300 bis 150 v. Chr. werden kunstvollere Knoten modern. Zusätzlich schmücken die Griechinnen das Haar mit Schleifen und versuchen mit allen Mitteln blond zu werden, um der Haarfarbe der Götter möglichst nahe zu kommen. Leider haben sie für diesen Kunstgriff nicht viel mehr als Safran zur Hand.
Auch in der Männerwelt ist man recht eitel. Nach langen Jahren gepflegter langer Haare und Bärte, kommen zunehmend halblange Frisuren in Mode. Der informierte Städter trägt spätestens 300 bis 150 v. Chr. das Haar gekraust oder gewellt.
Ca. 1300 v. Chr.
500 vor bis 1. Jh. nach Christus, die Römer und ihre Haarmoden Zur Zeit der Republik ist damit Schluss. Jetzt ist bei den Damen der einfache Dutt in Mode. Die aufgeplusterten Frisuren der letzten Jahre tragen höchstens noch Prostituierte. Und Männer!
Die Römerinnen lieben blondes Haar, nach dem Vorbild der schönen Germaninnen. Sie halten sich Germaninnen als Sklaven und „ernten“ ihre Haarpracht, um daraus Perücken zu fertigen. Auch das Haare färben ist schon gang und gäbe. Bekannt ist Henna für rötliche Nuancen. Verweste Blutegel, die mit Wein und Essig eingelegt wurden, sorgen für eine tiefschwarze Haarfarbe. Eine Mixtur aus Ziegenfett und Birkenasche hellt das Haar auf. Und wer es sich leisten kann, lässt sich das Haar mit kostbarem Goldstaub aufhellen.
700 nach Christus, Europa
900 bis 1250, das Hochmittelalter und die Romantik |
||||||
| weiter > |
|---|



