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Langes Haar. Pure Magie
Geschrieben von Inca Vogt   

Ob griechische Helden oder Götter des Altertums: Alle hatten ein untrügliches Kennzeichen: lockig, wallendes Haar, das - offen getragen - weit über die Schultern hinaus reichte. Kein Wunder, dass diese Magie bis heute wirkt.

Die sagenhafte Macht der Haare ist in vielen Geschichten belegt. Das Haar der Helden wurde mit Sonnenstrahlen verglichen. Es ging um das Spiel mit Charme und Erotik. Auch Macht, Stärke und Opfer waren von großer Bedeutung. Langes Haar wurde im Hochzeitsritual den Göttern geweiht. Priester, die aus dem Dienst des Tempels ausschieden, ließen sich zum Abschied das Haar scheren. Starb ein Held, opferten Frauen das Wertvollste und Mächtigste was sie hatten. Sie rissen sich die Haare aus.

Bei den alten Römern galt Haar als Symbol des Lebens. Das Todesurteil eines Opfers oder Helden war ausgesprochen, indem man ihm die Haare schnitt.

Für die Griechen der Antike galten Haare als Sitz der Seele und Kraft. Daher schnitten sie ihren Sklaven die Haare kurz, um sie buchstäblich auch kraft- und energiemäßig „kurz“ zu halten.

Vielleicht erklären diese Geschichten wenigstens zum Teil, warum uns ein Haarschnitt manchmal richtig schmerzt. Bleibt ein echter Trost, den die alten Helden nicht hatten. Die Figaros von heute sind wahre Künstler. Und die Kurzhaarfrisuren von heute schmücken Powertypen und Heldinnen, die ganz andere Antennen ausfahren können als unsere Vorfahren. Nur eine kleine Warnung haben wir in petto. Lassen Sie niemanden mit bösen Absichten an Ihren teuren Haarschopf. Das kann hässlich enden. Und wer weiß, welche magischen Rituale der Schurke mit Ihrem Haupthaar vorhat. So ein bisschen Geschichts- und Aberglaube kann nicht schaden.

Für perfekte Cuts und kraftvolle Wallemähnen empfehlen wir einen Blick in weitere, wachsende Rubriken unserer Frisurenlounge.

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