| Schöner Mund aus lästigen Adern |
| Geschrieben von Inca Vogt | ||||||
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In der Schönheitschirurgie gilt zunehmend die Devise: aufpolstern mit eigenem Körperfett. Weit weniger bekannt sind Methoden, die aus lästigen Schönheitsfehlern, zum Beispiel die Lippen aufpolstern.
Der Vorteil des Krampfadergewebes gegenüber anderen Füllstoffen wie Gortex und schaumgummiartigem Material: Es ist für den Körper weitaus besser verträglich, sodass sich keine Knötchen bilden. Auch hält die Wirkung länger an als bei Lippenfüllern wie Kollagen oder Hyaluronsäure. Trotzdem wird die Methode in der Schönheitschirurgie selten bleiben. Denn die Beinvenen der Betroffenen dürfen weder entzündet noch zu zart oder zuvor verödet worden sein. Es lohnt sich also durchaus, nachzufragen, ob eine Verödung unschöner Beinvenen oder das körpereigen Schönheitsrecycling durchgeführt werden kann. Kommentar schreiben
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Was manche Lippen üppig macht, könnte aus den Waden stammen. Wie das Magazin GEO in seiner Oktober-Ausgabe meldet, hat die Wiener Schönheitschirurgin Doris Grablowitz eine Technik entwickelt, Krampfadern in alt und hart gewordene Mundpartien zu implantieren. Dazu wird in einem ambulanten Eingriff dem Patienten eine vergrößerte Beinvene entnommen und in feine Streifen geschnitten; diese bringt der Chirurg dann als Polsterung in die Lippe ein.

