| iPhone. Fundgrube für Ermittler |
| Geschrieben von Inca Vogt | ||||||
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Datenspeicher sind nützlich. Einmal gewählte Nummern kann man beliebig oft wieder anwählen. Doch anders als bei einfachen Handys, hat zum Beispiel das IPhone ein fast unendliches Gedächtnis, das im Zweifelsfall zum Verräter wird. Aber da wir ja alle nichts verbotenes tun, sehen wir uns doch einfach mal die nützliche Seite dieser Erinnerungsleistung an: Bei polizeilichen Ermittlungen wird es immer wichtiger, Informationen aus technischen Geräten wie Handys, Smartphones und Computern herauszufiltern. Je komplexer die untersuchten technischen Geräte sind, desto mehr Möglichkeiten hat die IT-Forensik um wichtige Beweise darauf zu finden, berichtet The Register. Vor allem Flash-Speicher sind ein guter Tipp um Daten sicherzustellen, die eigentlich vernichtet werden sollten. Oft bei Smartphones verwendet, werden Daten auf diesem Speichermedium erst dann wirklich gelöscht, wenn nicht mehr genug anderer Speicherplatz verfügbar ist und die 'gelöschten' Daten überschrieben werden. Dadurch bleiben Informationen oft jahrelang erhalten.
Problematisch für IT-Forensiker ist jedoch der Umstand, dass sie die Daten im Zuge der Sicherstellung keinesfalls verändern dürfen, da diese vor Gericht sonst nicht verwendet werden können. Bei Computern funktioniert das, indem ein Image des Laufwerks erstellt wird und das Original unberührt bleibt. Schwieriger sind die Untersuchungen von Mobiltelefonen. Dafür ist meist ein Programm nötig, das die Polizei erst auf dem Gerät installieren muss. Bereits diese Installation könnte wichtige Beweise vernichten. Es gibt jedoch auch Möglichkeiten Daten von Handsets herunterzuladen, ohne ein Programm installieren zu müssen, wie beispielsweiße Pandora's Box von Hex-Dump, die sich auf forensische Software spezialisiert haben. Gut zu wissen. Für den Fall, dass man sein iPhone weiter verkauft, es ausleiht an den Partner, oder vielleicht doch die eine oder andere Nummer im Speicher hat, die nicht jeden etwas angehen.
Persönlich würde ich nie und nimmer mein iPhone verkaufen. Sowas macht man nicht mit seinem besten Lifestyleassistetnin, mit der besten Freundin;-) Mehr dazu: Ladylike: iPhone 4S … oder wie man mit Designernägeln unverletzt ein iPhone bespielt. Ein iPhone Diary mit Nebenwirkungen Kommentar schreiben
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Auch die SIM-Karte kann Ermittlern vieles verraten. Dort werden die fünf zuletzt gewählten Nummern gespeichert. Das iPhone speichert sogar mehrere hundert und somit fast jede jemals gewählte Nummer. Besonders nützlich ist auch die Tatsache, dass auf der SIM-Karte der letzte Ort, an dem das Telefon benutzt wurde, gespeichert ist. Auch Textnachrichten und Adressbucheinträge werden nicht gleich gelöscht, sondern lediglich als verfügbarer Speicherplatz deklariert. So können Ermittler mit etwas Glück wichtige Informationen aus scheinbar gelöschten SMS herauslesen.

