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Extratipp

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Roboter verkostet Weine
Geschrieben von Inca Vogt   

Er sieht aus wie ein Püppchen aus dem Legoland. Doch er kommt aus der Zukunft. Der weinverkostende Roboter. Nur hat er leider wenig davon. Er ist nur ein Roboter, dem wir so etwas wie Geschmack gegeben haben. 

Im Hotel www.LifestyleBiz  sind wir besonders stolz darauf, eine Fachfrau in punkto Weinverkostung an Bord zu haben. Christina Wespi hat uns alles, was mit dem Weinverkosten zusammenhängt bereits 2006 näher gebracht in einem virtuellen Weinseminar. 

robotweinDennoch sind wir auch schmunzelnd dabei, wenn es um Robots geht, die anstelle des Menschen eingesetzt werden. Mit Vorbehalt und einer Diskussionsrunde im hauseigenen Weinkeller.

Der japanische Elektronikkonzern NEC http://www.nec.com hat in Zusammenarbeit mit der Mie University http://www.mie-u.ac.jp einen kleinen Roboter entwickelt, der verschiedene Weinsorten erkennt und dazu den passenden Käse empfiehlt.

Der Roboter-Sommelier verfügt über ein Infrarot-Spektrometer in seinem linken Arm und durchleuchtet damit den Wein. Das reflektierte Licht wird anschließend analysiert und die chemische Zusammensetzung der Probe identifiziert.

"Jede Nahrung hat einen einzigartigen chemischen Fingerabdruck", erklärt der NEC Forscher Hideo Shimazu. "Der Roboter verwendet eben diesen Abdruck, um zu erkennen, was er vor der Nase hat." Der elektronische Sommelier beherrscht aktuell 30 Weinsorten und kann dem edlen Tropfen anhand der Analyse die enthaltenen Traubensorten und den Jahrgang zuordnen. Ist der Wein erkannt, so nennt der Roboter den Namen der Sorte, beschreibt den Geschmack und gibt Hinweise, zu welchen Speisen er gut passen würden.

Ebenfalls per Infrarot erkennt der Foodbot Speisen. Dieser ist in der Lage, zwischen verschiedenen Käsesorten zu unterscheiden und gibt außerdem Hinweise zu Ernährung und Essgewohnheiten. Laut Entwickler können die Roboter mit dem den Geschmack des Besitzers personalisiert werden und somit auf dessen Vorlieben Rücksicht nehmen. Er warnt dann vor zuviel Fett oder anderen Inhaltsstoffen, so die Entwickler.

Weinexperten brauchen sich jedoch noch nicht vor Arbeitslosigkeit fürchten, denn der Roboter kann lediglich auf ein paar Dutzend Sorten programmiert werden. Zudem stellt ihn das Dekantieren vor Probleme, da sich der Wein durch den Luftkontakt verändert. Eine weitere Hürde vor dem Massenmarkt ist der Preis. Derzeit kostet er noch soviel wie ein Kleinwagen, und ist damit laut Entwickler lediglich für große Händler älterer Weine oder Auktionshäuser interessant. Langfristig soll der Preis allerdings auf 1.000 Dollar gedrückt werden.

Wohl bekomms! Bevorzugt beim selber genießen. 

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