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Busenwachstum ohne Silikon
Geschrieben von Inca Vogt   
Es klingt verlockend. Den Busen dauerhaft mit Hilfe von Stammzell-angereichertem Eigenfett vergrößern. Ohne Skalpell, ohne die befürchteten Nebenwirkungen von Silikon. Eine schonende Methode, die zumindest diesen Bereich der Schönheits OPS verändern dürfte.

Offenbar sind Frauen jetzt nicht mehr auf Kunststoff-Kissen angewiesen, wenn sie ihre Brüste vergrößern lassen möchten. Kleine oder schlaffe Brüste können laut der Entwickler der neuen "Technologie" jetzt schonend und natürlich mit Stammzell-angereichertem Eigenfett vergrößert werden. DDr. Karl-Georg Heinrich, Experte für Ästhetische Medizin und Anti-Aging aus Wien, bietet diese Methode als erster Mediziner Europas in der "Clinic DDr. Heinrich" an: "Die Brustvergrößerung mit Stammzellen ermöglicht vielen Frauen eine nachhaltige, natürliche Brustvergrößerung ohne Implantate und Operationsnarben", so DDr. Heinrich.

Mehrere klinische Studien aus Japan und den USA haben mittlerweile klargestellt, dass Stammzell-angereichertes Eigenfett ein ideales, haltbares und ungefährliches Füllmaterial für Brustrekonstruktionen nach Operationen aber auch zur kosmetischen Brustvergrößerung ist. Da die entnommenen Stammzellen nicht künstlich verändert oder vermehrt werden sind sich führende Experten der Stammzell-Forschung, wie Prof. Donnenberg, Universität Pittsburgh sicher, dass bei Implantation kein Risiko von Zellentartungen besteht.

Die Methode:

Zunächst wird Körperfett schonend mit speziellen, patentierten Mikrokanülen entnommen. Nach Anreicherung des Fettes mit körpereigenen Stammzellen wird das Fett mit ästhetischem Feingefühl in die Brüste injiziert. Die Einstichstellen der Injektionsnadeln verheilen - wie bei einer Blutabnahme - rasch und ohne Narbenbildung. Die Brustvergrößerung mit Stammzell-angereichertem Eigenfett erfolgt unter örtlicher Betäubung bzw. Dämmerschlaf ohne Vollnarkose. Der Nachsorgeaufwand ist gering, die Patientin wird nach dem Eingriff nach Hause entlassen und ist voll mobil.

Die Möglichkeiten:

Typischerweise kann im Rahmen eines Eingriffs eine Brustvergrößerung um 1 bis 2 Körbchengrößen, das sind 50-300 ccm pro Seite, erzielt werden. Das transplantierte Volumen an Stammzell-angereichertem Körperfett bleibt zu fast 100 % erhalten.

Im Vergleich dazu überdauern bei klassischer Eigenfett-Transplantation nur etwa 60-70 % des transplantierten Volumens langfristig. Die vergrößerte Brust fühlt sich völlig natürlich an und sieht auch in jeder Position "echt" aus, da das gewonnene Volumen nicht aus Silikon, sondern aus lebendigem, körpereigenem Fettgewebe besteht.

Mögliche Risiken?

Zu Einwänden von plastischen Chirurgen, dass Fetteinspritzung die Röntgen-Diagnose von Krebs erschweren könne meint DDr. Heinrich: "Jeder Eingriff an der Brust kann minimale Verkalkungen hervorrufen, die mit Krebs verwechselt werden können. Dies gilt ebenso für Silikonimplantate. Gute Röntgenologen können im Mammogramm erkennen, ob es sich um eine harmlose Verkalkung durch einen Eingriff oder um die Vorstufe von Krebs handelt. Im Zweifel klärt es die Magnetresonanzmethode".

Ethische Bedenken? 

Da die Stammzellen aus körpereigenem Fett extrahiert und nicht aus Embryonen gewonnen werden, ist die Methode ethisch unbedenklich. Die zur Brustvergrößerung eingesetzten Stammzellen können in ausreichender Menge aus schonend abgesaugtem Fett entnommen werden und müssen vor der therapeutischen Anwendung - im Gegensatz zu Stammzellen aus Haut und Knochenmark - nicht künstlich zur Vermehrung angeregt werden. Zu welcher Art von Zellen (Haut-, Fett- und Muskelzellen etc.) sich die Stammzellen bei der Ausdifferenzierung zu erwachsenen Zellen entwickeln, wird durch das umgebende Gewebe gesteuert.

Körperforming für Po und Hüften?

DDr. Heinrich setzt Stammzell-angereichertes Eigenfett auch zum natürlichen Body-Forming an anderen Körperregionen wie Po, Hüften, Oberschenkel, Waden etc. sowie zur Dellenkorrektur und Hautverjüngung an Gesicht, Dekollete und Händen ein. "Stammzellen aus Fett besitzen eine besondere biologische Potenz, die Anwendungen weit über die Ästhetik hinaus, etwa zur Organverjüngung, nahe legen", sagt DDr. Heinrich.

Wer also in Zukunft nicht unbedingt Wert auf "Fußball-Brüste" legt, die in Bewegung wie Bälle hin und her tanzen, hat jetzt eine "natürliche" Alterative.

Über die Kosten konnten wir bislang noch nichts erfahren, werden aber diesen Artikel ergänzen, sowie wir mehr wissen. Wie immer freuen wir uns auf ihre Meinung zum Thema.

 

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Kommentare (3)
1. 18-02-2011 11:09
hey leute, 
 
bin froh, dass diese Methode endlich Wellen schlägt. 
Hab mir die Brüste eben so vergrößern lassen und bin echt zufrieden. Sie schauen gleich groß und wohlgeformt aus und sie sind natürlich größer!
Geschrieben von: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können (Gast)
2. 03-10-2010 11:04
danke für die echt gute zusammenfassung der stammzell-eigenfett-methode. denke schon länger über eine brustvergrösserung nach und ich find silicon einfach häßlich, deshalb werd ich mich für die stammzellen entscheiden. preis weiß ich noch nicht...
Geschrieben von: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können (Gast)
3. 07-07-2008 20:40
endlich schluß mit den künstlichen silikonmöpsen. würde ich an meiner freundin nicht tolerieren und bin damit mit clooney in bester gesellschaft!
Geschrieben von: gut so! (Gast)

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