| Frischluftfilter in der Wandfarbe |
| Geschrieben von Inca Vogt | ||||||||||
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Wie wäre es, wenn die neue Wandfarbe anstelle von unangenehmen Gerüchen, die Luft sauber filtert? Bitte sehr: hier kommt die Wandfarbe mit Katalysator, die sich unser "Incalife.de"-Ökozeichen mit Sternchen verdient. Luftschadstoffe werden mittels Photokatalyse abgebaut
Eine Innenraumfarbe, die Schadstoffe und Gerüche aus der Luft abbaut, hat die Sto AG in Zusammenarbeit mit dem Institut für anorganische Chemie an der Universität Erlangen-Nürnberg und dem Chemiehersteller Kronos entwickelt. Die besondere Eigenschaft der Wandfarbe beruht auf dem Prinzip der umgekehrten Photosynthese, der Photokatalyse.
In der Farbe befindet sich ein Katalysator, eine spezielle
Variante des elektrischen Halbleiters Titandioxid. Um wirksam zu
werden, muss dieser Energie aus Licht absorbieren und aktiviert in
angeregtem Zustand den Luftsauerstoff, sodass reaktive
Sauerstoffverbindungen entstehen. Diese Verbindungen oxidieren an der
Oberfläche der Farbschicht die in der Luft befindlichen
Verunreinigungen. Am Ende der Reaktionskette bleiben von den
Schadstoffen nur noch für den Menschen ungefährliches Kohlendioxid und
Wasser.
Die Neuentwicklung stelle eine sichere Alternative zum Schadstoffabbau durch Adsorption auf Aktivkohle dar, so Kisch, da durch die Photokatalyse die schädlichen Verbindungen zerstört werden, während die Aktivkohle mit den daran haftenden Stoffen noch entsorgt werden muss. Zudem verbrauche sich der Katalysator selbst nicht, die Wandfarbe habe die gleich Lebensdauer wie andere Innenraumfarben. Denkbare Anwendungsmöglichkeiten seien neben den eigenen vier Wänden, sondern auch das Auftragen der "Climasan-Farbe" in Tunneln oder in Städten an vielbefahrenen Straßen. Kommentar schreiben
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