| Fashion Victim, Trendsetter oder was? |
| Geschrieben von Inca Vogt | ||||||
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Bikerstiefel zum hauchzarten Abendfummel? Grobgestrickte Norwegermusterjacken zu High Heels? Bomberjacken aus den 80igern zu neu entdeckten Marlene Hosen? Ein oversized Zopfmusterpulli anstelle eines Kleides? Ein Leopardenprinttuch, das länger ist als das klassische Etuikleidchen über Ankle Boots in Schockgelb? Wo ist die Grenze zwischen gekonntem Stilbruch, der zum Nachahmen trendy ist und geschmacklosem Stilemix, der uns zum Fashion Victim abstempelt...
Machen die Promis unter den Spaßmachenden Verkleidungen den Unterschied aus? Dürfen unsere Vorbilder aus den Medien ungestraft alles tragen, oder unterliegen sie auch dem Balanceakt zwischen gewagt und stylish und knapp bis heftig daneben? Eine Frage, die man mindestens alle paar Wochen neu stellen muss. Die gleichen Beispiele werden vermutlich zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Was tun, um im heftigen Stilwandel nicht auf der Strecke zu bleiben? Ich persönlich habe mir vorgenommen: Nicht alles auszusortieren, was scheinbar nicht mehr "IN" ist. Leopardenmuster zum Beispiel standen auf der modischen Abschussliste. Und nun? Ein echter Geheimtipp. Mein glitzerndes Bomberjäckchen, das ich noch vor drei Wochen kritisch in die Ausmistecke legte? Gut, dass ich es aufgehoben habe. Es ist angesagt wie nie. Aber man soll es gegen den Strich kombinieren, heißt es. Nicht nur zum Motorradfahren.
Foto: Bratz Fashion für Trendpuppen von heute Apropos Bikermoden. Auch damit bin ich noch gut eingedeckt aus meiner Anti-Edelklamottenzeit. Alles, wieder total "In". Und ich mittendrin. Bleibt die Frage: wo leben wir denn aktuell modisch? In einem Modeschlaraffenland, in dem es Mut und große Kleiderschrankflächen braucht. Alles kommt wieder und vieles lässt sich immer wieder neu kombinieren. Nach Monaten, ein paar Jahren oder Jahrzehnten;-) Ob es dann noch passt, ist eine andere Frage. Oder wie es eine unserer Gäste im Hotel www.lifestylebiz.de treffend in einem Dünnerwerd-Thread sagt: manchmal kommt der Juni oder der Frühling ein paar Kilo zu früh. Lassen Sie uns mit der Mode spielen und mit den Pfunden jonglieren. Das schont Nerven, Budget und macht ziemlich lässig, ohne, dass wir gleich zum Opfer der Modewechsel werden. Apropos Spielen: Meine persönlichen Modespiele beginnen auch heute noch manchmal mit Puppen, die es uns perfekt vormachen. Trendpuppen für kleine Mädchen zeigen oft heute schon, was wir Großen morgen auf der Straße, im Job oder beim Rendezvous ganz neu kombinieren dürfen. Und was machen wir mit unseren Shoppinggelüsten? Mein persönlicher Tipp: auf hochwertige Qualität achten und in perfekt passende Basics investieren, auch wenn es im Augenblick teurer scheint. Spätestens in der nächste Saison macht sich die Investition bezahlt. Inca Vogt
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1. 16-09-2008 22:02 Gute Frage, aber so manches Outfit, das heute als "verboten" eingestuft wird, kann morgen von irgendeinem "Guru" als total angesagt beschrieben werden. Ziemlich launische Sache das alles. deshalb halte ich es für wichtiger, dass ich mir schlicht selbst treu bleibe. Mag zwar sein, dass ich so nicht als Stilikone durchgehe, aber ich blamier mich auch nicht wie so manche Stars. 2. 05-03-2008 10:37 ihr fragt, wo der Unterschied liegt. In der Menge der Stilbrüche. Je mehr, desto größer die Tendenz zum Fashion Victim. In eurem lifestylebiz (bin ja der "checker")ratet ihr das mit nur kleinen Abweichungen zu zeigen. Das ist dann schon wieder trendy.Interessante Themen, hier wie dort. Powered by AkoComment Tweaked Special Edition v.1.4.5 |
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