| Second Life |
| Geschrieben von Inca Vogt | ||||||
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Das Leben im Virtuellen hat viele Facetten. Eine besonders gastliche ist unsere im Hotel Lifestylebiz.de, wo wir mit englischem Butler, Hotelzimmern und Gästen dem Leben neue Freunde und Inspirationen abgewinnen. Viele verschiedene Welten unter einem Dach bietet Second Life. Hier leben die "Bürger" ein projektives, ein zweites Leben, in Form eines selbstgeschaffenen Avatar. Eine Rollenspielwelt, in der ganz real Geschäfte gemacht werden sollen. Hersteller und Anbieter platzieren hier ihre Werbewelten und hoffen, hier ihre Zielgruppen zu überzeugen. Aber funktioniert das auch? Second Life hat innerhalb des letzten Jahres eine rasante Entwicklung durchgemacht. Vom nahezu völlig Unbekannten, erlebte SL vor wenigen Monaten noch einen Hype mit positiver Berichterstattung und folglich auch positiver Wahrnehmung. In jüngster Zeit überwiegt eine negative Wahrnehmung mit entsprechenden Meldungen, heißt es Mitte 2007. Diese Phasen werden normalerweise in größeren Zyklen durchlaufen. Wenn ein Unternehmen Interesse hat, an dieser Entwicklung teilzunehmen, müsse es mit SL durch diese Auf und Ab-Phasen gehen, raten Kenner. Pixelpark betreut zum Beispiel Kunden wie Bild T-Online und EnBW bei ihren Aktivitäten in SL. Aber offensichtlich hat die Geduld der werbetreibenden Industrie hier engere Grenzen. Und eine weitere Frage bleibt im Raum: wie hoch sind Streuverluste in einer so wenig fassbaren Welt, in der die puren Zahlen der zweite "Persönlichkeiten", der Avatare wenig über die dahinterstehenden realen Menschen und ihre Motive aussagen. Wollen die alle nur virtuell spielen, oder sind sie auch offen für alles, was es real zu kaufen gibt? Völkerwanderung in der virtuellen Welt
Immer mehr Firmen schließen ihre Präsenz in der virtuellen Welt Second Life (SL). Verlassene Unternehmens-Inseln, leere Programmtafeln und Auslagen prägten das Bild, das sich der Journalistin Alana Semuels von der Los Angeles Times bei einem Rundgang durch SL aufdrängte. Der Computerhersteller Dell gab seine Insel auf, ebenso die Hotelkette Starwood. "Unternehmen, die ihre Präsenz geschlossen haben, müssen sich fragen, ob ihr Atem lang genug war und was sie bei ihrem Auftritt falsch gemacht haben könnten", so Christoph Ringwald, Sprecher des Internetdienstleisters Pixelpark http://www.pixelpark.de. Während sich bei einigen US-Unternehmen Resignation über SL breit macht, zeigen deutsche Unternehmen Zufriedenheit mit ihrem Engagement in SL. "Momentan bestehen keine Pläne, sich aus SL zurückzuziehen", so Oliver Brüggen, Sprecher von Adidas. Man sei zufrieden, Pläne für eine Erweiterung gebe es derzeit jedoch auch nicht, heißt es vom Sportartikelhersteller in Herzogenaurach. Seit der Inseleröffnung im September 2006 verkaufte Adidas monatlich 2.700 Schuhpaare im Second-Life-Shop und verzeichnete im Schnitt 9.000 Besucher. Auch DaimlerChrysler will weiterhin mit seiner Marke Mercedes Benz in SL vertreten bleiben. "Wir sind sehr zufrieden mit den Besucherzahlen. Das Ziel unseres Auftritts in Second Life ist, in direkten Dialog mit der Zielgruppe zu treten", betont Susanne Klauser, Pressesprecherin des Automobilkonzerns. Mercedes Benz bietet den SL-Avataren eine Teststrecke mit allen Wetterverhältnissen, auf der sie die C-Klasse virtuell testen können. Die Bevölkerung in SL schrumpft indes, während andere virtuelle Welten Zulauf erhalten. Im Juni sind die aktiven Nutzerzahlen in SL um 2,5 Prozent zurückgegangen. Von den acht Mio. Registrierten halten sich zu Spitzenzeiten 30.000 bis 40.000 Nutzern in SL auf. Die Unternehmen folgen der virtuellen Völkerwanderung. IBM ist bereits in Entropia Universe http://www.entropiauniverse.com und There http://www.there.com aktiv. Entropia Universe wird vom schwedischen 3D-Spezialisten Mindark http://www.mindark.com betrieben und seit dem Start 2003 haben sich 580.000 Nutzer registriert. There hat laut eigenen Angaben rund eine Mio. Mitglieder. Betreiber ist das in Silicon Valley angesiedelte Unternehmen Makena Technologies. Wir bleiben dran. Und wenn ihr ein Feeling für die wunderschöne virtuelle Welt bekommen wollt, schaut mal rein. Oder testet gerne eine etwas realere, virtuelle Welt. Eine Welt, in der euer Ich nicht zwingend hinter einem Avatar verborgen ist. Wir laden euch herzlich ein ins Hotel www.Lifestylebiz.de. Zu Diskussionen, zum Netzwerken, zum Austauschen und zum Treffen mit ganz neuen Freunden, die in allen Welten zuhause sind. Als reale Personen in einer virtuellen Hotelwelt. Kommentar schreiben
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