| Busenwunder durch Eigenfett |
| Geschrieben von Inca Vogt | ||||||
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Der Busen zu klein, die Hüften zu breit, der Po zu ausladend? "Warum kann man das nicht einfach neu verteilen?" Kann man. Und zwar fast genauso wie gewünscht. Vorausgesetzt, der Chirurg versteht sein bildhauerisches Handwerk. Einerseits sind sie schön, andererseits störend - unsere kleinen Fettpölsterchen. Wo Sport und Ernährung als Motor nicht ausreichen, kann ein ästhetischer Eingriff helfen: In einem Zug wird Fett zum Beispiel aus den Oberschenkeln abgesaugt, aufbereitet und anschließend ins Brustgewebe eingespritzt. Das körpereigene Material wird quasi recycelt und dazu benutzt, den Körper neu zu designen. Die Fettpölsterchen gelten schon seit Jahren als wertvolle "Rohstoffquelle" und Alternative für künstliche Implantate. Das Eigenfett wird schon fast routinemässig auch als Jahren als Füllmaterial im Gesicht und in vielen Körperarealen verwendet. Langzeitstudien belegen den Erfolg dieses sanften und effektiven Prinzips. Die Unterspritzung ins Brustfettgewebe gilt inzwischen ebenfalls als zuverlässig und war Trendthema auf dem Weltkongress der Plastischen Chirurgen (IPRAS) im Juni dieses Jahres 2007. Die Generalsekretärin der IPRAS, Frau Eisenmann-Klein, spricht von einem in den USA und Japan schon üblichen Verfahren für Brustvergrößerungen. Die Komplikationsrate ist gering, da es sich weder um Fremdmaterial handelt noch eine aufwändige zusätzliche Operation nötig ist. Wie viel des unterspritzten Eigenfettes wieder vom Körper abgebaut wird, hängt wesentlich von der Erfahrung des Chirurgen mit dieser Methode ab. Heute können erfahrene Radiologen zwischen harmlosen Kalkablagerungen abgestorbener injizierter Fettzellen und Tumoren differenzieren. Fehldiagnosen können so vermieden werden. Die Eigenfettunterspritzung ist empfehlenswert für Frauen, die ihre Brüste nur wenig vergrößern möchten oder sich eine schönere, straffere Form wünschen. Zum Ausgleich von Asymmetrien ist es geradezu die Idealmethode. Der erfahrene Spezialist Dr. Michael Krueger (Klinik Sanssouci, Potsdam) sieht den Hauptvorteil der Eigenfettunterspritzung darin, dass "der gesamte Busen homogen, wie auf natürlichem Wege, vergrößert werden kann". Zudem können Asymmetrien oder lokalisierte Defekte gezielter und einfacher beseitigt sowie bestimmte Areale, wie das Dekolleté, besser betont werden. Kommentar schreiben
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