| Nina Hagen |
| Geschrieben von Inca Vogt | |||||||||
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Back to Berlin Zum 100. Geburtstag von Bertolt Brecht kam Nina 1998 zurück in nach Berlin. Zusammen mit der Schauspielerin und Chansonsängerin Meret Becker gab sie im Berliner Ensemble den Punk-Brecht-Abend „Wir hießen beide Anna“ und dialogisierte mit dem Dichter. 1999 sang sie für ein CD-Doppelalbum der kompletten Dreigroschenoper mit Max Raabe als Mackie Messer und dem Ensemble Modern unter HK Gruber die Sopran-Partie der Celia Peachum, getreu der Originalpartitur von Kurt Weill, aber für sie eine Oktave zu hoch. Die Live-Aufführung im Berliner Konzerthaus sagte sie ab. Zitat: „Soll ich mir etwa den Kopf absingen? Ich mache mir doch nicht die Stimme kaputt.“ Im März 2000 präsentierte sie, barfuss im seidenen Sari, auf der Bühne des von Räucherstäbchen eingenebelten Berliner Ensembles vor einem Altar mit Opfergaben eine „Indische Nacht“. Ansprache von Nina Hagen: „Ich bin noch aufgetankt voll guter Energien aus meiner zweiten Heimat. Ich war sechs Wochen oben im Himalaya und habe bei Navaratri im Haidhakan Vishva Mahadham zu Babaji große mystische Sachen gemacht und Kräfte entfesselt, die bei meinem indischen Abend im BE vor einem Jahr noch nicht da waren.“ Ein Teil der dort vorgestellten Gesänge erschien ausschliesslich auf Nina Hagens Website, deren Erlös zur Hälfte dem Babaji-Ashram, einem deutschen Sterbehospiz, brasilianischen Straßenkindern, Kinderkrankenhäusern in Indien und Tschernobyl und ähnlichem zugute kommen sollte. Der Filmemacher Peter Sempel drehte einen experimentellen Dokumentarfilm, der die Jahre 1994 bis 1999 dokumentiert, über Nina Hagen, ihre Familie und die Wegbegleiter. In den Vordergrund rückte sie auch wieder durch die Zusammenarbeit mit Thomas D und den Bands Oomph! und Apocalyptica. Nina Hagens Stärken, durch die sie viel Beachtung erlangte, sind ihre außergewöhnlichen stimmlichen Fähigkeiten und ihre textliche wie gesangliche Kreativität, wobei sie in Deutschland meist nicht den gleichen Erfolg erzielen konnte wie etwa in den USA. Hier befand sich für längere Zeit ihr Wohnsitz; sie gab zahlreiche Konzerte und hielt Vorträge. Seit ihrer Trennung von den späteren Spliff-Musikern 1979 wirkte sie neben ihren eigenen Plattenaufnahmen bei unzähligen Projekten mit. Die Anzahl sämtlicher weltweit erschienener Platten- und CD-Veröffentlichungen, auf denen Nina Hagens Gesang zu hören ist, dürfte bei annähernd 500 liegen. 2001 sprach sie für die Rilke Projekt CD "Bis an alle Sterne" die Gedichte. Im Dezember 2002 erschien die Biografie „Nina Hagen. That's why the lady is a punk“ vom Schriftsteller Marcel Feige in enger Zusammenarbeit mit Nina Hagen. Das Buch wurde 2003 mit der Corine, einem internationalen Buchpreis, ausgezeichnet. Einen Ausflug ins Filmgeschäft machte Nina 2006 in einem Märchenspecial über die Sieben Zwerge. "Der Wald ist nicht genug". Im August 2006 wurde Nina Hagen Jury-Mitglied bei der Casting-Show Popstars. We are Family 1981 brachte Hagen ihre Tochter Cosma Shiva zur Welt. Der Vater ist der 1988 verstorbene niederländische Gitarrist Ferdinand Karmelk. 1987 heiratete Hagen in einer „Punkhochzeit“ auf Ibiza den 17-jährigen Punkmusiker „Iroquois“ aus der Londoner Hausbesetzer-Szene. 1989 war sie mit dem Franzosen Frank Chevallier liiert. Aus dieser Beziehung stammt der Sohn Otis Chevallier-Hagen. Im Mai 1996 heiratete Hagen den 15 Jahre jüngeren David Lynn. Das Paar trennte sich im Jahre 2000. Im Januar 2004 heiratete Hagen den 22 Jahre jüngeren dänischen Sänger Lucas Alexander Breinholm. Bis Januar 2005 ging es gut, dann kam die Trennung. Hagens derzeitiger Lebensgefährte ist River, ein 27-jähriger Physiotherapeut aus Kanada. Quellen: ProSieben, Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Nina_Hagen Kommentar schreiben
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