| Lack. Ein glänzender Auftritt |
| Geschrieben von Inca Vogt | ||||
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Offen gestanden, kann aber ein allzuviel leicht kippen. Es ist also Selbstbewusstsein gefragt wie nie. Denn Lack war früher Kennzeichen der Elite oder berüchtigter Berufsstände im rötlichen Bereich. Man trug Lack als "Dame" oder "Herr" nur ungestraft von abwertenden Schubladenblicken, wenn der Dresscode "Black Tie" enthielt. Schuhe sind dabei nur Einstiegsdroge für einen Gesamtlook. Von Kopf bis Fuß gilt: es darf glänzen. Mal schrill, mal dezenter. Das soll sich ändern, vorausgesetzt wir Konsumenten tragen, was die Designer herbeischneidern und zeigen. Prada scheint allen anderen in punkto Farbigkeit um einiges vorraus zu sein. Die Männer-Kollektion zeigt orangefarbene Regenmäntel, kombiniert mit knallgelben Shorts. Eine Kombination, die jeder Leuchtboje Konkurrenz macht. Christopher Bailey geht es um einiges dezenter an: er zeigt bei Burberry Prorsum schwarze Stiefeletten mit Keilabsatz. Gefolgt von bekannten Namen wie Louis Vuitton, Miu Miu, Calvon Klein und Versace. Bei allen gilt Lack als neues Nappa.
Wer hier mithalten will, zeigt sich spätestens diesen Herbst zumindest mit einem Lackteil im Gesamtensemble. Unser Tipp: Stimmen Sie sich mit Schuhen im 50er/60er Jahre Look ein. Auch die kommen wieder. Natürlich im Trendmaterial 2007, in Lack!
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Modetrends kommen wie Wellen: alle paar Jahre oder Jahrzehnte wieder. Aufgefrischt, mutiger, hemmungslos für ganz neue Tragearten verwendet. Typisches Beispiel: Lackleder, das neue Lieblingsmaterial der Designer. Aber stehen wir auch darauf? Und vor allem, wie steht uns dieser auffällige Look zu Fuß, zu Körper und zu Gesicht? Die neue Mode setzt sich fort bis zu den Dessous und zur Herrenunterwäsche. Reizvoll ist das in jedem Fall.