| Mascara. Magische Augenblicke |
| Geschrieben von Inca Vogt | ||||||
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Mascara ist aus gutem Grund das wohl beliebteste Schminkutensil überhaupt. Es schenkt unseren Augen jenen geheimnisvollen Touch, der tiefer, faszinierender und zuweilen verliebter blicken lässt. Also tuschen, bürsten, stretchen und boosten wir unseren haarigen Augenschmuck bis zum 'extreme'. Sieh mir in die Augen Großer Was du siehst, ist ein Blick, der dich verwirren, betören, verführen soll. Dank einem kleinen Utensil, siehst du mehr, als die Natur vorgegeben hat. Und das bei mindestens jeder zweiten Frau. Aber wenn wir es richtig machen, bleibt dieser besondere Trick mit dem umschatteten Augenblick unser kleines Geheimnis. Eine gute Freundin gestand einst, dass ihr Angetrauter erst lange nachdem sie zusammen gezogen waren, einen puren Blick sehen durfte. Dass ihm das nicht weiter auffiel, verwirrte am Ende nur meine Freundin. Doch sie war sich ganz sicher, im ersten Augenblick wären ihm ihre schönen Augen nie aufgefallen ohne den kleinen Mascaratrick. Wenn wir es machen wie die Profis, fällt es auch nur den Profis auf, dass wir etwas nachgeholfen haben. Wimperntuschen wie die Profis
Und so sollte man es machen: 1. Oberer Wimpernrand Tragen Sie die Mascara vom Wimpernansatz beginnend auf und bewegen Sie das Bürstchen bis zu den äußersten Spitzen. Am besten neigt man dabei den Kopf nach hinten und schaut nach unten. 2. Unterer Wimpernrand Senken Sie den Kopf zum Schminken der unteren Wimpern nach vorn und schauen Sie nach oben. Die unteren Wimpern sollte man sparsamer tuschen, um den Blick nicht unnötig zu erschweren. Falsch ist es, die Wimperntusche in mehreren Lagen aufzutragen. Man sollte zügig zuerst das eine Auge nass in nass fertig tuschen. Andernfalls verkleben die Wimpern zwischen den Borsten und es kommt zu diesen unschmucken Klümpchen, Fliegenbeinen oder falsch gebogenen Resultaten. Aus eigener Erfahrung kann ich auch allen, die kräftiger tuschen nur von den Produkten mit Biege-Effekt abraten. Diese krauseln sich beim kräftig tuschen eher in die falsche Richtung. Beim sparsamen Auftragen hingegen tun sie genau das, was der Hersteller verspricht: sie zaubern eine Welle in die Wimpernhaare und öffnen den Blick. Mascara = maschera, die Maske
Mascara kommt aus dem Italienischen und sie wurde am Anfang des 19. Jahrhunderts erfunden. Eine Geschichte, die alleine schon beim Lesen rote Augen beschert. Der Zutaten wegen. 1913 mixte der Chemiker T. L. Williams für seine Schwester Mabel Kohlenstaub und Vaseline zusammen und erfand damit die erste Wimperntusche. Mit Erfolg. Später gründete er die Firma Maybelline, zusammengesetzt aus dem Namen seiner Schwester und dem Wort „Vaseline“. Der kleine Wimperntuscheversand wurde rasch zu einer der führenden Kosmetikfirmen der USA. Bis 1957 wurde Mascara nur in Blockform auf Basis von Carnaubawachs verkauft. Die Bürste zum Auftragen musste man anfeuchten und über den Block streichen. Erst 1957 brachte Helena Rubinstein die bis heute gebräuchliche, zähflüssige Mascara im Fläschchen auf den Markt. Mascara besteht heute aus Wasser, Ethanol, Glycerin, Zuckeralkohol, Alginat, einer Mischung ätherischer Öle, Xanthan, Zuckertensid, einer Pflegesubstanz, Zitronensäure und Eisenoxiden als tönender Farbstoff. Die kostbarste Wimperntusche der Welt Sie kostet so um die 495 Euro und ich bin sicher, dass es zumindest eine Frau gibt, die sie in ihrem gleichfalls glitzernden Täschchen lässig mit sich herum trägt. Na erraten, was diese Wimperntusche auszeichnet? Es sind Hunderte von Swarosvski-Kristallen auf einer edlen Hülle aus 18 Karat Gold. Und die vermutete Nutzerin ist natürlich Paris Hilton, die dieser Tage (wir haben Sommer 2007) ins Gefängnis gehen muss für ein paar ungemütliche Wochen. Ob es klug ist, so ein kostbares kostbares Schminkutensil mitzunehmen, sei mal dahingestellt. Vorstellen wollen wir es dennoch. Die Mascara von Socialite Collection ist jedenfalls Luxus pur. Und wenn man bedenkt, dass eine Jahres-Nachfüllung Wimperntusche im Preis mit drin ist ...
.... fast schon ein Schnäppchen Wenn Sie etwas Besseres mit Ihren kostbaren Euro anfangen möchten, spenden Sie es gerne der Redaktion, die Sie hier so selbstlos mit guten Tipps versorgt. ;-) Kommentar schreiben
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1. 07-08-2008 13:18 ... und da gäbe es auch noch die aufklebbare Variante. Ich begrüße nicht einmal den Briefträger ohne 8) Powered by AkoComment Tweaked Special Edition v.1.4.5 |
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... mit dem wir der zuweilen spärlichen Natur kräftig nachhelfen dürfen.
Patrick Lorentz ist Make-up Artist bei Estée Lauder. Er weiß, dass die meisten Frauen zuviel des Guten tun. Er selbst verzichtet ganz auf die Wimperntusche, wenn die natürlichen Wimpern nicht dicht genug sind. Das wäre zu auffällig. Und während wir normal Schminkenden glauben mit kräftigem Tuschen von allzu übermüdeten Augen abzulenken, rät er auch dann zum Verzicht. Das würde die Blicke nur unnötig auf die beringten Augen lenken.

