| Lockstoff Parfum |
| Geschrieben von Inca Vogt | ||||||||||
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Maskulin: so subjektiv wie feminin. Man erreicht diese Eindrücke mit herben Akzenten von Leder, Tabak, Kräutern, Gewürzen, Moosen und Hölzern. Minzartig: Duftnoten, die an Pfefferminze und Krauseminze erinnern und in der Parfümerie zur Erzielung von Frischeeffekten in der Kopfnote eingesetzt werden. Moosig: Extrakte von verschiedenen Baummoosarten (besonders Eichenmoos), spielen eine große Rolle in nahezu jedem Parfum. Besondere Bedeutung haben sie in den Chyprenoten. Moosige Nuancen haben ein sehr komplexes Geruchsbild und schenken Düften Fülle und Tiefe.
Orientalisch: erinnern an Gerüche aus dem Orient. Gewürze, Balsame, Resine und animalische Komponenten. Früher überwiegend als sogenannte Winter- und Abendparfüms verwendet, heute auch zu jedem Anlass empfohlen. Sofern es Träger oder Trägerin "tragen" kann. Parfum: fünfzehn- bis dreißigprozentige alkoholische Lösung von Parfümölen. Parfumeur: Schöpfer von Duftkompositionen für verschiedenste Anwendungsbereiche. Zu seinen Fähigkeiten gehören ein in langem Training erworbenes Geruchsgedächtnis, Geruchs- Unterscheidungsvermögen, Kenntnis über Wechselwirkungen von einzelnen Riechstoffen und Kreativität. In Insiderkreisen nennt man sie manchmal auch liebevoll bewundernd: Nasen. Interessant ist, dass es auffällig viele skandinavische "Nasen" im Parfumgeschäft gibt. Die Ausbildung zur "Nase" dauert zunächst 5 Jahre und geht ein leben lang weiter. Parfumöl: konzentrierte Mischungen von Duft- und Riechstoffen (reine Duftessenzen), die in alkoholischer Lösung zur Parfümierung verschiedenster Produkte verwendet werden. Pheromon: chemische Stoffe, mit denen sich Lebewesen "verständigen." Wir tauschen diese Botenstoffe aus und erzielen ganz bestimmte Reaktionen - auch sexueller Art. % Vol.: Angabe der Verdünnung des reinen Alkohols (Äthanol 99,8-%-ig) mit Duftwasser: Parfum: ca. 95-%-iger Alkohol Eau de Parfum: ca. 85-%-iger Alkohol Eau de Toilette: ca. 80-%-iger Alkohol Eau de Cologne: ca. 70-%-iger Alkohol After Shave: ca. 65-%-iger Alkohol Pudrig: Geruchseindruck, der durch Zusammenspiel meist langhaftender, moosiger, holziger, süßer und kristalliner Elemente entsteht. Viele Parfums hinterlassen nach dem Verfliegen der frischen und blumigen Bestandteile auf der Haut einen pudrigen Gesamteindruck. Rauchig: hauptsächlich in maskulinen Parfums vorkommend. Man will damit natürliche Ledernoten darstellen. In modernen Ledernoten ist die rauchige Komponente gegenüber der animalischen in den Hintergrund gedrängt. Klassische Ledernoten enthalten deutliche rauchige Nuancen, die aus dem ätherischen Birkenteeröl stammen. Resinoide: Extrakte aus Harzen (Resine) oder Pflanzenteilen (außer Blüten). Sie enthalten neben dem ätherischen Öl auch die im jeweils verwendeten Lösungsmittel löslichen Bestandteile wie Wachse, Harze u.ä. Schwer: Parfums, bei denen die schwerflüchtigen Bestandteile wie Balsame, Moose, animalische Noten usw. dominieren. Sie prägen bereits die Kopfnote mit, so dass schwere Parfums schon im Angeruch als solche zu erkennen sind. Sie werden vorwiegend in Chyprenoten und orientalischen Noten eingesetzt. Sinnlich: ein Parfum, das eine erotisch stimulierende Wirkung besitzt. Häufig erreicht durch animalische Komponenten und exotische Blütennoten. Parfums können tatsächlich über den Geruchssinn angenehme Empfindungen und Stimmungen erzeugen. Der Geruchssinn hat direkten Zugang zu jenem Teil des Gehirns steht, in dem Gefühle und Sexualverhalten gesteuert werden, im Limbischen System. Splash-Cologne: niedrigprozentige (ein bis drei Prozent) alkoholisch-wässrige Parfumöllösungen, die ausgiebig für den ganzen Körper, z. B. nach dem Duschen oder Baden. Süß: wirkende Elemente sind in unterschiedlicher Menge in vielen Parfums enthalten, besonders stark ausgeprägt in orientalischen und schweren Chypre-Parfums. Bekannte Beispiele für süß riechende Naturprodukte sind der Extrakt der Vanilleschote und der karamellartige Duft der Tonkabohne. Tabaknoten: natürliche und synthetische, vorwiegend in maskulinen Parfums. Unisex-Düfte: meist mit frisch-natürlicher Ausprägung, die von beiden Geschlechtern als Partnerduft verwendet werden. Die helle, sportive, transparente Ausstrahlung ist bestimmend, wird aber zunehmend mit sinnlich erotischen Ingredienzen kombiniert. Vaporisateur: Pumpzerstäuber, zu erkennen an dem bis zum Boden des Flakons reichenden Ansaugröhrchen (dasselbe wie „Natural Spray“). Warm: meist erzielt durch Riechstoffe mit animalischem Duftcharakter. Sie werden als körperähnliche Gerüche empfunden. Würzig: z. B. Zimt und Nelke. Viele maskuline Parfums enthalten Anteile von Gewürzölen, z. B. Majoran, Koriander und Pfeffer. Kommentar schreiben
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1. 19-09-2008 15:48 Hallo Rosalie, kann ich nur bestätigen. Bin schon einmal einer Frau meterweit hinterhergelaufen, weil sie offenbar das Parfüm meiner ersten heißen Liebe trug. Sie war es - leider - nicht. Aber obwohl sie so garnicht mein Typ war, ich war minutenlang gefesselt. Kopfkino halt :sigh 2. 27-08-2008 11:47 Interessant. Tatsächlich geht auch die Anziehung zwischen den Geschlechtern - oder die Ablehnung - oft über richtigen oder falschen "künstlichen" Duft. Wann immer ich einen bekannten Duft eines Menschen rieche, den ich mal glücklich geliebt habe, geht das Kopfkino los. Rosalie Powered by AkoComment Tweaked Special Edition v.1.4.5 |
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Narkotisch: basieren auf schwülen Blütendüften (z. B. Jasmin, Tuberose) und animalischen Komponenten.

