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rosek3Alles im grünen Bereich bei Ihnen? Zahlen, Leben, Liebe, Beruf?

Prima! Dann helfen Sie uns großen und kleinen Katastrophentypen bitte auf die Sprünge. Auf www.incalife.de blogweise. Im Hotel www.lifestylebiz.de forenweise. 

 
Hip Hop = Deutsch
Geschrieben von Inca Vogt   
Beitragsinhalt
Hip Hop = Deutsch
big macs...
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Gangsta Rap
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Kennen Sie Ihre „Addi“? Klar, kennen Sie "die". Es ist Ihre Adresse im Internet. Bei „Abc-ya“ wird es schon eng. Es bedeutet cu = see you oder tschüss. Die Hip Hop Generation hat ihren eigenen Sprachcode.

Man spricht „Slanguage“. Eine Sprache, inspiriert von der Musik, dem Lifestyle und einer Jugendbewegung, die seit 20 Jahren eine eigene Kultur bildet. Sie ist authentisch mit allem was Teens auf der Schwelle zum Erwachsenwerden als ihr ureigenes Leben definieren. Geprägt von Moden, Musik und Graffitis, die in der Bronx starteten. Eine Protestbewegung, die längst salonfähig ist und selbst bei etablierten Trendsettern, Modegurus und der High Society Spuren hinterlassen hat. Ursprünglich ist sie noch am ehesten bei den Kids zu finden. Hier ist alles was einst als Protest begann, neu belebt, stylish abgewandelt und frech interpretiert. 

Ganz nebenbei kann man mit "Slanguish" auch den Lebenscode der Hip Hop Generation entschlüsseln. 

Tauchen Sie mit uns ein in einen Sprachschatz, der zugleich eine Reise in die Musikgeschichte der letzten Jahrzehnte ist. Sie werden einigen Interpreten begegnen. Denn die Musik hat als universelle Weltsprache im Slanguish ihre Spuren hinterlassen.

Hip Hop von A - Z 

Absolute Beginner: Hamburger Rap-Gruppe im Schatten von Fettes Brot, Fünf Sterne Deluxe und Fischmob. Bekannteste Phrase: 'Wir wollen keine ', 'Flashnizm' Ace-boon-koon: 

Acid-Jazz:  siehe Hip Hop Jazz Afrika Bambaataa. Der DJ ist einer der Urväter der Hip HopKultur. Er gilt als Gründer der Zulu-Nation, die der Hip Hop Bewegung Ideale von Gewaltfreiheit und Toleranz vermittelte. Bekanntere Titel: 'Planet Rock'; 'Looking for the Perfect Beat'; 'Renegades of Funk'.

aggi: Auch Teens flippen mal richtig aus und sind wütend und böse aufeinander. Die wörtliche Übersetzung = angry. Auf Hip Hop = aggi. 

ate out: der Ursprungslook der viel zu großen Hosen. Es galt als cool diese schmutzig, abgetragen und mindestens zwei Nummern zu groß zur Schau zu tragen. Die Entstehung des superlässigen Stils ist weniger cool. Man nahm den Gefangenen der US Gefängnisse, die überwiegend Schwarze waren, Gürtel und Hosenträger ab.

Man wollte verhindern, dass sie diese als Waffen benutzten. In der Hip Hop Kultur drehte man diese Schmach ins Positive und trug die „ungefestigten“ Hosen wie ein Markenzeichen. Passend dazu: Turnschuhe mit offenen oder fehlenden Schuhbändern. Letzteres kopierten die Anhänger von den Rappern, die in den Videos ihre Turnschuhe offen trugen. Dass die Rapper die Schuhe mit unsichtbaren Gummibändern festigten, tat dem Nachahmungsdrang keinen Abbruch. Man sah es nicht. 

Dass diese Art der Turnschuhe längst in lässigen Schuhmoden aufgegriffen wird, wundert nicht. Die meisten Trends beginnen auf den Straßen. Sie repräsentieren stets ein brodelndes Lebensgefühl, dass ausgedrückt werden muss. Es ist oft ein Ventil, eine Art von ungeschliffenem, wahren Lifestyle. Dass dieses Wort 'Lifestyle' wiederum als Synonym für Upper Class Style, für das Teuerste vom Besten gilt, ändert nichts an den Wurzeln. Man kann es als Kompliment sehen. Immerhin werden die kreativsten Styles der Straße auf die Weise ge-adelt.

ayo: ausgesprochen „a... you“. Ein Hallo auf Hip Hop Art. Kurz knapp, und wie ein Signalcode für alle, die dazu gehören.

B back spinning: DC-Technik. Die Platte wird bei aufliegender Nadel manuell zurückgedreht.

backslide: Michael Jackson machte diesen Break Dance Schritt populär. Es ist der berühmte "Moonwalk". 

bad: Wenn es heißt „diese Klamotten sind echt „bad“, heißt das entweder „schlecht“ oder cool. Besser nachfragen, sofern der Sprößling so seine Begeisterung kund tut.

In der Hip Hop Sprache haben etliche Begriffe eine gegenteilige Bedeutung. Fragen Sie uns nicht warum. Wir versuchen nur zu übersetzen.

ball: eine gute Zeit haben, Spaß haben.

Ball out: "have a good time" oder auch viel Spaß!

baller blocker: das ist ein Miesmacher. Ein ziemlich uncooler Typ, der miese Laune verbreitet und verhindert, dass die Dinge im Flow = Fluß sind.

banger: ein guter Song! Ein Treffer, ein Burner.

battle: steht für Schlacht oder Kampf. Konkret bezeichnet es eine Art von direkter künstlerischer Auseinandersetzung innerhalb der Hip Hop Bewegung. Es gibt Freestyle oder Graffiti-Battle. Berühmte Battles der Hip Hop Geschichte fanden zwischen Busy B und Kool Moe. D. statt.

beat: = Schlag und bezeichnet den einzelnen Taktschlag. Ein 4/4 Takt besteht aus vier Beats. Das Tempo eines Stückes wird in Beats per Minute angegeben. Die BPM liegen in der Hip Hop Musik zwischen 80 und 100. Aber Vorsicht, das Wort hat noch eine weitere Bedeutung.

beat: bedeutet auch: „heißes Outfit“.

beats: Musik. 

beatbox: analoges Gerät zur Beat-Erzeugung. Ursprünglich war es ein schlichtes Übungsgerät für Schlagzeuger. Die Beatbox speichert einzelne Beats, die dann kombiniert und abgespielt werden können. Die wichtigste Beatbox in der Hip Hop Geschichte, ist '808' (eight 'o eight) der Firma Roland.

beat-master: der 1. DJ. Nicht zu verwechseln mit einer geschichtlichen Urvater-Figur. Hier ist der Ober-DC vor Ort gemeint, der Knabe, der den Ton angibt. "Er" kann natürlich auch weiblich sein. Ein DC steht über so kleinlichen, geschlechtsspezifischen Sprachfeinheiten. Wir können es uns auch schenken.   

beat-mining: Musik kreieren und produzieren.

betty: frech geklaut bei den Feuersteins. Sie kennen doch hoffentlich die beiden Kultfiguren und Feuerstein Hedinnen Wilma und Betty? Wenn nicht, wird es Zeit für ein wenig Fernsehnachsitzen:-). Wilma gilt als uncool, Betty als „Überflieger“. Demnach bedeutet 'betty' saustark, extrem attraktiv. Bitte zweimal nachfragen, wenn jemand zu Ihnen sagt "du Wilma". Das ist kein Kompliment. Es sei denn, Sie heißen Wilma. 

Big Daddy: Ein Mann mit Power. 

b-girl: Break Dancer. 

big head: fast schon ein Schimpfwort. Es beschreibt jemanden, der auf "dicke Hose" macht. Typen, die mit aufgeplustertem Ego durch die Welt gehen.


 
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