| Grüner Tee |
| Geschrieben von Inca Vogt | ||||||
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Modegetränk? Jungbrunnen? Schönheitsmittel? Oder gar lebensverlängernd? Was ist dran am Grünen Tee, der auch ein wenig wie Gras schmeckt? Lassen Sie sich aufklären und werden Sie um einiges klüger mit mir steinalt.
Vom Modegetränk zum anerkannten Allheilmittel und Jungbrunnen? Das Versprechen ist überall ähnlich. Grüner Tee und alle angereicherten Produkte sollen der Gesundheit nutzen. Was ist dran? Versetzt hier der Glaube mal wieder die energetischen Kräfte des Körpers und die versprochene Wirkung setzt tatsächlich ein. Oder gibt es Inhaltsstoffe, die zweifelsfrei gut tun? Tatsache ist, Menschen, die Tee trinken, sind oft gesünder als Menschen, die Kaffee oder andere Getränke regelmäßig trinken. Sie bekommen seltener Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auch verschiedene Krebsarten, Karies und Augenkrankheit wie Grüner Star scheinen seltener aufzutreten. Die Frage ob es am Grünen Tee liegt, oder ob Teetrinker schlicht eine andere Art von Typus sind, wurde dabei allerdings weniger deutlich geklärt. Vermutlich leben Teetrinker ohnehin bewusster, treiben Sport und achten auf alles, was sie zu sich nehmen. Ehe Sie enttäuscht abwinken und weiter nur noch Kaffee trinken, schieben wir gerne noch ein paar beweisbare Fakten nach, die für Grünen Tee sprechen. Was ist drin und dran am Grünen Tee? In geringen Mengen beinhaltet Grüner Tee die Vitamine A, B, B2 und B12 sowie Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium, Magnesium und Fluorid. Des weiteren enthält er Spurenelemente wie Kupfer, Nickel, Zink und den Muntermacher Coffein. Also ein durch und durch guter Wellness-Cocktail, der es in sich hat. Die interessantesten Inhaltsstoffe des Grünen Tees sind Flavonoide, eine Untergruppe der Polyphenole. Bis zu einen Drittel der Trockenmasse des Tees besteht aus Polyphenolen. Innerhalb der Flavonoide sind Catechine eine wichtige Stoffgruppe. Flavonoide? Was ist das? Sie tauchen netterweise in vielen leckeren Lebensmitteln auf. Zum Beispiel in Äpfeln, Aprikosen, Trauben, Schokolade und Rotwein. Ihre heilenden Eigenschaften wurden aber erst in den letzten drei Jahrzehnten entdeckt. Insgesamt gibt es über 1.000 Verbindungen, die zu den Flavonoiden zählen. 50-100 vermuten Experten in den unterschiedlichen Teesorten. Ihre Wirkung ist fast schon medizinisch: Im Blut kann der grüne Tee die Oxidation der Lipoproteine verhindern und damit die Gefäße schützen. Konkret verhindern sie dass die für die Oxidation empfindlichen Stoffe durch freie Radikale zerstört werden. Flavonoide schützen genau diese Stoffe, indem sie freie Radikale abfangen. Dabei hat jedes Flavonoid eine andere Wirkung und man unterscheidet einzelne Teesorten je nach Flavonoidmuster bezüglich der möglichen Wirkung. Man kann also nur raten, trinkt mehr Grünen Tee. Er kann uns nur gut tun. Ob die gesunderhaltenden Inhaltsstoffe auch in anderen Teesorten enthalten sind, klären wir gerne in einem extra Artikel zum Thema. It's Teatime! Kommentar schreiben
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Eine Studie mehr als 1000 über 70-jährigen Japanern bestätigt. Der regelmäßige Konsum von grünem Tee hält den Geist jung. Ein Ergebnis, dass untermauert wird durch frühere Tierstudien. Angeblich tut das fernöstliche Heißgetränk dem Gehirn gut. Und wer täglich zwei oder mehr Tassen grünen Tee trinkt, sei geistig fitter als Gleichaltrige, die es bei ein bis zwei Tassen pro Woche bewenden lassen.

