| Botox |
| Geschrieben von Inca Vogt | ||||||
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Alle tun es, und nur die Promis geben es zu? Das kann nicht stimmen, denn dann wären die Fehlinformationen über Botox weniger. Oft hört man "die ist von oben bis unten mit Botox vollgespritzt." Das würde niemand überleben. Botox ist ein Nervengift dessen Nebenwirkungen nicht nur beim sogenannten Schiefhals erwünscht sind. Aber als Jungbrunnen für den ganzen Körper taugt es nicht. Es wird nur ganz gezielt in den Gesichtsbereichen gespritzt, wo eine Mimikreduktion bzw. Muskellähmung erwünscht ist. Botoxbehandlungen mit schmerzvorbeugenden Nebenwirkungen Falten entstehen durch Muskelaktivität und sind ein Resultat der Mimik. Speziell im Stirnbereich kommt es auf Dauer zu eingegrabenen Falten. Zornesfalten, Stirnfalten und auch Krähenfüsse lassen sich mit Hilfe von Botulinumtoxin A, einem natürlich vorkommenden Bakterieneiweiß, buchstäblich wegbügeln, indem sie die Mimik lahm legen. Wird das Präparat in den entsprechenden Muskel gespritzt, blockiert es dort gezielt die Nervenimpulse, so dass dieser nicht mehr wie gewohnt angespannt werden kann. Erwünschte Nervenfunktionen, wie Fühlen und Tasten durch die Haut, werden nicht beeinflusst. Wirkung: Die sichtbare Wirkung tritt innerhalb von 3 bis 5 Tagen ein und hält in der Regel etwa 3 bis 6 Monate an. Eine Nachbehandlung ist sinnvoll. Durch die Schwächung des Muskels werden die Abstände zwischen den Behandlungen immer länger. Behandlung: Das Mittel wird exakt für die Anwendung verdünnt und in den gewünschten Bezirk mit einer sehr dünnen Nadel eingebracht. Die Behandlung ist nur für extrem empfindliche Patienten leicht schmerzhaft. Auch diese Anwendung liegt im Schmerzlevel sehr weit unter dem Pikser beim Zahnarzt. Nach der Behandlung wird kurz mit eiskalter Kochsalzlösung zur Vermeidung von Blutungen und Schwellungen gekühlt. Das Make-up sollte erst nach 2 Stunden auf die behandelten Bezirke aufgetragen werden. Botox gegen Migräne Botox (botulinum toxin type A) gilt auch als effektiver Wirkstoff zur Linderung chronischer Kopfschmerzen und als Vorbeigung gegen Migräne. Das hochwirksame Nervengift konnte laut jüngerer Forschungsergebnisse der Herstellerfirma Allergan Inc. www.allergan.com bei Patienten, die unter starker Migräne und chronischen täglichen Kopfschmerzen (CDH) leiden, den Schmerz signifikant lindern. Dadurch konnten die Patienten die Dosis ihrer täglichen Schmerzmedizin herabsetzten. Die Ergebnisse der klinischen Untersuchung (Phase II) haben die Forscher am derzeit stattfindenden Jahreskongress der American Headache Society (AHS) www.ahsnet.org präsentiert. Chronic Daily Headaches (CDH) und Migräne charakterisieren sich durch ihr häufiges und heftiges Auftreten (mindestens 16 Tage pro Monate). Patienten, die unter dieser Erkrankung leiden, werden stark in ihrem alltäglichen Leben beeinträchtigt. Die Forscher konnten beweisen, dass Botox bei gewissen Patientengruppen die Dauer und Intensität der Kopfschmerzen stark reduzieren konnte. Die Ergebnisse der Studie sind so vielversprechend, dass Allergan Inc. nun von der Food and Drug Administration (FDA) www.fda.gov die Erlaubnis für weitere Untersuchungen (Phase III) erteilt wurde. Dabei soll die Sicherheit und Effizienz einer Botox-Therapie als mögliche prophylaktische Behandlungsmethode bei Patienten mit CDH und Migräne ermittelt werden. Kommentar schreiben
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1. 25-06-2008 13:41 Ohne Botox wäre mein Leben eine Qual. Bei mir wird es erfolgreich gegen Migräne eingesetzt. Leider eine teure Sache, da keine Krankenkasse diese Therapie anerkennt, obwohl die Wirkung längst erwiesen ist. Powered by AkoComment Tweaked Special Edition v.1.4.5 |
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