| Virtueller 3D-Laufsteg |
| Geschrieben von Inca Vogt | ||||||
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Brille aufsetzen und Mode-Augenschmaus plus Duftbegleitung im virtuellen Raum erleben. Möglich ist das längst. Realisiert inzwischen auch. Ob wir davon mit profitieren in absehbarer Zeit? Ob wir das der Realität vorziehen ... oder nur als Möglichkeit mitnehmen, überall alles mit erleben zu können, ohne vor Ort zu sein? Und welchen Nutzen hat das Modell?
Um das virtuelle Geschehen noch realistischer erscheinen zu lassen, haben die Projektverantwortlichen einen Duftstoffverteiler angebracht, der für den passenden Kleidergeruch in Form von Parfum- oder Lederextrakten sorgt. Zu besuchen war die "multi-sinnliche" Fashion-Box unter anderem im Milaner Modetempel von La Rinascente http://www.rinascente.it, wo sie für zwei Wochen lang die Hauptfiliale schmückte. Überraschender als die Existenz eines derartigen überdimensionalen Spielzeugs ist allerdings der Hersteller selbst. So zeichnet die italienische IBM für die Integrateion und teilweise Entwicklung der verschiedenen Hard- und Softwareteile verantwortlich. "IBM betreut von der zentralen Zweigstelle in Italien aus mittlerweile über ein Dutzend der rund 20 führenden Modeunternehmen. Eine Massenproduktion des leistungsfähigen Cyberkubus, der je nach Größe zwischen 10.000 und 20.000 Euro kostet, ist derzeit nicht angedacht. IBM zufolge kann die Box aber auch gemietet werden und ist keinesfalls nur auf Modeevents beschränkt. Vielmehr sollen die virtuellen Möglichkeiten auch in der Medizin bei der Herstellung von Prothesen oder für das Entwickeln und Austesten von physiotherapeutischen Geräten genutzt werden. Neben dem Entwurf von virtuellen Prototypen soll der Kubus aber auch von Unternehmen zur Präsentation von neuen Produkten oder Dienstleistungen eingesetzt werden können.
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Der virtuelle 3D-Laufsteg zaubert Models in Designer-Stores
